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1 (1840)
Entstehung
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allda ausgestellten Urkunden genannt wird. Den Winter des Jahres 7G5 brachte der König Pippin imPallast Aachen zu, auch leierte er in der hiesigen Pallast-Kapel'c das Weihnachts- und Osterfest), Vondieser und nicht von der spätem Aldcgunde-Kapelle hat Aachen seine französische Benennung Aix-la-Chapelle erhalten , wie unten weiter die Rede sein wird.

Durch die Villen oder Königshöfe ward das von den oben angefahrten Völkern verwüstete und entvöl-kerte Land wieder allmählig , obgleich noch sehr sparsam , angebaut, welcher Anbau durch die Einthci-lung desselben in Gauen gehoben wurde, so dass schon unter den Mcrovingcrn mehre Königshöfe bekannt waren.Den schon zu blühen anfangenden Zustand unserer Gegenden unter der eben genannten Königs-Dynastiebeweisen mehre Dörfer, die als längst bestehend in den nachherigen Urkunden angerührt werden. Der-gleichen sind in unserer Umgegend: Laurenzberg , Würselcn, Bardenberg, Afden, Merkstein, Kirchrath,Eichelshoven , Simpelfeld, Walwieler, Villen, Vaels, Gimmenich , Monzen, Lonzen , Walhorn etc. Wennauch nicht alle diese Genannten zu den Zeiten der Merovinger Dörfer, so waren sie doch Landgüter, aus denenbald Dörfer entstanden sind,

In den Villen und auf den Meierhöfen der Könige, die bei ihren Reisen und Jagden ihnen zum Auf-enthalt dienten , befanden sich Kapellen. Von diesen datirt sich das hohe Alter mancher Pfarrdörfer ,und von jenen die spätere Gestaltung einiger derselben in Städten.

An den Kapellen werden wohl Geistliche angestellt gewesen sein, die den Gottesdienst, in denselben ver-richteten und die Aufsieht darüber hatten. Bekannt ist es, dass gut fundirte Stifter und reiche Klösterdieser Zeiten auf ihren weitschichtigen Besitzungen Kapellen mil einer Wohnung für einen oder mehreihrer Mitglieder bauten , die den Gottesdienst in denselben hieltet! , und in der Seelsorge der auf denGütern sich angesiedelten, und deren Wirtschaft treibenden Familien aushalfen.

Die Schenkungen an solche Kapellen waren Eigenthum des Stifts oder Klosters, das sie hatte errichtenlassen , und den Kirchendienst darin besorgen Hess. Zur Verwaltung des den Kapellen nachher zu Theilgewordenen Vermögens und die Aufsicht des in denselben zu haltenden Gottesdienstes, ward ein Geistlicherbei denselben angestellt , den man gemeinlich Preposilus (Vorsteher , Probst) nannte. Als in der Folgedurch Schenkungen und Vermächtnisse (TWien) die Einkünfte solcher Kapellen sich vermehrten, und dieSeelenanzahl der zur Bewirtschaftung der Gründen ansässigen Familien stieg , wurde in gleichem Verhält-nisse die §eclsorge ausgedehnter , und folglich mehre Geistliche erforderlich, so dass diese endlich sichzu neuen klösterlichen Anstallen bildeten. Auf diesem Wege sind mehre Stifter und Klöster entstanden.

Beinahe ein ähnliches Vcrhältniss hat auch bei den Kapellen in den Villen und auf den KönigshöfenStall gefunden. Auch bei diesen war einer, dann mehre Geistliche nöthig, denen dieselben Verpflichtungen>lagi n , nur dass diese von den Einkünften der Villen und Palläste beköstiget, wurden.Zwar geschieht vor Karl d. G. weder eine Erwähnung von Geistlichen an der Kapelle im Paltaste Aachen

') in aquis villa, Jqitis grani, Annal, Laurkh. Einhardi Annal. Annal, metens. et lieginoms chro-nicon. hei Perlz. Monum. Germern, hist. T. 1. pag. 144 und 145. 334. 557,

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