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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
Entstehung
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Werden kann stolz darauf seyn, diesenteutschen Mann, so wie auch Adolph Bor-ken, den Gesandten Friederich Wilhelms desGrossen, und Adolph Overham denFreund Mabillons, und Leibnitzens zurWelt gebracht zu haben. Von Abt Ber-nard schweigt der Verfasser, weil er nochlebt, aus Besorgniß, seine Bescheidenheitzu beleidigen, oder für einen feilen Schmeich-ler gehalten zu werden.9) Hieber gehöret die verläumderische An-zeige in einer Berliner Monatsschrift vonProſelitenmacherey, welche durchaus erdich-tet, aber der Abtey zu spat bekannt ge-worden ist, als daß sie hätte beantwortetwerden können. Alle obrigkeitliche Ver-fügungen zeugen von der strengſlen Unpar-teilichkeit, aber am Ende äuſſerte ſich, daßBerge kreiſchten, und eine Mausgebaren. Die falſchen Angeber verhindertennun ſelbſt die Unterſuchung. DergleichenVerläumder sind Scheusale von Menschenund ärger als Mörder. Das mit Werdenvereinigte. Cloſter Helmſtädt iſt das ein-zige im Herzogtum Braunschweig, ohnedennoch irgend der geringsten Anzüglichkeitausgesetzt zu seyn. Die Geistlichen habendort so viele Freunde als Bekannte. Undwelcher protestantische Arme wird an demThore der Abtey zu Werden abgewiesen,wenn er Hilfe und Unterstützung bedarf?Auf der Armenliste ist nicht etwa eineblinde Colonne für Protestanten, sie stehnmit den Katholicken untermischt, und involl-