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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
Entstehung
Seite
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87Daß es sogar die Grafen von derMark hiebei gegolten habe, ergiebt sichdaher, daß Everhard von der Mark inden harten Kriegen, welche er von 1263an mit Kölln führte, als er endlich denErzbischof gefangen bekam, das SchloßIsenberg gegen das Jahr 1288 zerstörte.Steinen 1. St. S. 156.Die Abtey Werden scheint den Sie-ger durch die Belehnung mit der Herr-schaft Frimersheim in der Grafschaft Mörs,1297 sich geneigt gemacht zu haben, Stei-nen a. a. O. S. 172. Nichts desto we-niger zerstörte er 1290 auch die Burg,welche Sobbo, der Bundesgenossene desErzbischofs, zu Werden bewohnte. Stan-gefol ann. circ. Westph. L. 3. p. 393.Northoff Pei Meibom. p. 394.732Als die zwiespältige Kaiserwahl zwi-ſchen Ludwig von Baiern und Friederichvon Oesterreich neue Unruhen im Reicheveranlaßte, der Graf von der Mark im-mittels mit Kölln ausgefohnt war, beidesogar gegen Ludwig von Baiern gemein-schaftliche Sache machten, so fand dieAbtey durch die bisherige Erfahrung be-lehrt, zuträglicher, sich an den Grafenvon der Mark näher anzuschliessen. Da-her entstand das Concordat von 1317,wodurch die Abtey den Grafen Engelbertzum Schutzherrn annahm, wiewohl nochnicht erblich. Es war dabei die Ab-sicht