42keit bei ihnen nicht sobald gründen konnte.Desgleichen waren die Abteyen eher mitMauren umgeben 2), sie bildeten sich fruͤ-her zu Residenzen, weshalb sie auch eherErbämter hatten, nach der Art der könig-lichen 3), da hingegen fast alle Stamm-väter der heutigen alten Grafen erst aufHöfen, demnach auf den späterhin ent-standenen Burgen wohnten. Die Ab-teyen hatten also unstreitig vor den weltli-chen Herren einen zwei= drei= und mehrhun-dertjährigen Vorsprung zur Territorialhoheit.1) Ut Episcopi, Abbates, & potentioresquique, si causam inter se habuerint, acse pacificare noluerint, ad nostram ju-beantur venire praesentiam, neque illorumcontentio alibi finiatur. Capit. 3. ann.812. §. 2.Die Abteyen wurden durchgehends bei ih-ren ersien Anlagen mit Mauren umgeben.972 wurde die Mauer um Corvei dickerund höher aufgeführt, majoris securita-tis & auctoritatis gratia. Leibnitz script.rer. Brunsw. T. 2. p. 301.Daß die Abtey Werden schon sehr frü-he mit einer Mauer versehen gewesen,scheint sich daraus zu ergeben, daß Ot-to 2. den Bischof Henrich von Augsburg977 dem Abte zu Werden zur Verwahrunganvertrauen konnte. Mabillon Sæc. 5. Vi-ta S. Udalrici p. 458.3)
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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