Den Liebhabern der Altertümmer wirdauch die Anlage 2. nicht unwillkomm seyn,welche ebenfalls den Hof Barkhofen be-trifft.Am rechten Ufer der Ruhr eine Stundevon Werden abwärts. Catwick heißta) ein befestigter Ort, ein Zufluchtsort imKriege, nicht Vicus Cattorum. Wachter.p. 243. b) Wick heißt auch so viel alsBusen, oder Hafen eines Flusses. Al-thamer in Tac. Germ. p. 230. c) Wickkann auch von weichen, wilen, abgelei-tet werden. Scheidt a. a. O. bemerket, daßKettwig daher den Namen haben könne,weil der Wald Kettil, in welchem KaiſerOtto 3. gebohren, bei Kettwig vorbei-gangen, gewichen sey. Vielleicht ist auchder Keldagau, in welchem Himmel-geist, Mettmann rc. lagen, und an wel-chen der Duisburgergau sich anschloß,Kremer Beitr. zur G. u. B. Geſch.3. B. 2. Urkunde S. 4. eben so viel alsKedalgau, Kettilgau. Daß aber derOrt, wo Otto 3. gebohren, in der gel-drischen Grafschaft Kessel gelegen, undfolglich der Kettilwald sich über den Rheinersireckt habe, scheint der Umstand wahr-scheinlich zu machen, daß in dieser Ge-gend noch ein Kaiſersboſch vorhandenist. Butkens Trophées de Brabant T. I.p. 17 in der Charte von Brabant d)Kettwig war ursprünglich ein Sadelhof,der späterhin, wie Werden zersplittertward.
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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