.IX. Am Reformationsfeste.Den 10ten September 1802.Prüfet alles und das beste behaltet.Wenn wir uns das Bild jener Männer vergegenwär-tigen, deren Werk zu der Feyer unsers heutigen Fest-tags Veranlassung gegeben hat, wie leicht mag unsda der Gedanke in den Sinn und der Ausruf in denMund kommen: es ist doch jetzt nicht mehrso! — Welch eine Theilnahme bewiesen sie für alles,was auf Religion und Kirche Beziehung hatte! vonwelch einem Eifer waren sie belebt, wenn es Gottund göttliche Dinge betraf! wie tranerten sie mitHerz und Mund, wenn sie Gottesvergessenheit bemerk-ten! mit welch einem innigen Gefühle befürchteten siedann, es möchte Unglaube und Irreligion überhandnehmen! mit welch einem seurigen Muthe stemmtensie sich gegen das einreissende Verderben! wie war ih-
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Predigten und Reden an Festtagen und bey besonderen Gelegenheiten
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