—VIII. Fortsetzung.Am Ostermorgen.„Ach, wenn unser Leben am Grabe sich endigte„und wir nicht unsterblich wären: dann wandel-„ten wir mit bangem beklommenem Herzen die„Bahn unsers Lebens. Du, o Gott, erschienest„uns dann nicht als der, wofür die Weiſeſten„und Besten von jeher dich hielten; nicht als der„große liebreiche Vater, der das Wohl sei-„ner Kinder besorgt; nicht als der weise Schöp-„fer, der alle Anlagen, die er in uns legte,„entwickeln will; nicht als der gerechte Re-„ gent und Richter, der Jedem giebt nach sei-„nen Werken. Herr, wes sollten wir arme„unglückliche Geschöpfe dann uns trösten?
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Predigten und Reden an Festtagen und bey besonderen Gelegenheiten
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