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Predigten und Reden an Festtagen und bey besonderen Gelegenheiten
Entstehung
Seite
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1750die uns in diesem Glauben bestärkenkönnen. Strahlte doch uns allen, die wir dasBedürfniß dieses Glaubens fühlen, das göttliche Lichtzur Beruhigung und Ermunterung unster Seele!Erlaubet mir, auch auf einige von diesen Umständennun noch eure Aufmerksamkeit zu lenken.Was zuvörderst wieder unsre äussere Wohl-fahrt betrift; nun, m. Fr., wer von uns dürfte dawohl über die Maaßen trauren und klagen? wer vonuns dürfte sich da wohl jedem andern Unglücklichengleich stellen? wer von uns fühlte sich nicht gedrungen,bey dem Anblick vieles andern Elends mit seinemSchickſal zufrieden zu ſeyn, ja des Herrn Gnade mitDank zu verehren? Gab es doch für uns bey allerDrangsal, doch noch glücklichere Jahre, wo der Ar-beiter von seinem reichlichen Verdienste zurücklegenkonnte für die kommenden Jahre der Theurung. Ver-fiel doch unter uns der Handel und Wandel nicht ganz.War doch unter uns kein Schauplatz des Krieges;schliefen wir doch noch mit Ruhe und Sicherheit unterunsern Dächern; brauchten wir doch nicht zu zitternvor feindlichen Ueberfällen und mishandlungen; hatuns doch kein Geklirr feindlicher Schwerdter erschreckt,sondern Sicheln= und Sensenschall erfreuet, ha-ben wir doch noch gesäet und geerndtet; haben wirdoch kaum Lasten des Krieges getragen; ist doch Keinerunter uns verlassen und versäumt gewesen; hat dochsb. I.