WendeVon der raubilögcl nat«r.
Aas Erst iLapicel.
! Je alten weyßen setze»» etliche Vogel der liiße ander Vogel sahent vndIcjse»td. ^zabent sch gemüht das sye mächten crdencken/die sslichcI raubuoge! geZamen/das sye mochten durch sye dieanderir vogel fa^>hcn.^cr erst Meister diser kunst »st gewesen der kümg <Vaucu6/dcr
j von Kotts gaben kante die natur der ^Habich vnnd L^alekcn/vnd
kund sye )am machen/vnnd auch von jren syechtageNoder juchten erlogen/vnd dassye jrer natur die vogcl vnd thier fingen nach seinem willen, ^lach dem seind v»l an^der gewesen die der kunst zugethon haben.
Von ttacur der Z
Vas. ij. Capitel.
°!^Abich ist ein bekane vogel/vnd sein natur ist leben vo raubanderer Vogel. dar<?
umb fieügt er alle )eyc allein sunder gesellschafst-. wann er will nit das ftin raubgeselschaßr hab/vnd wie vil er naher )ä der erder geflyegen mag raubs halben ist jmlieber. ^ristbekantallendieerbegertZu rauben, von jrer natllr jngebung.darumbnai» sye jn fthen oder fülen erschrecken sye/vnd schzeyen/vnd wychcndsich verbergendso vü sye mögen. ?u erst ist sein fiyegc gar bald/aber )ü letst ist er gemächlich in swnflyegc.darumbwas ernicbcgrelfft rnseim ersten aufsiycgen das lasset er wol Vnucrfolgt. Auch würt er vnderZeyten also bewegt wann er nit sahen mag/das er sich scyeauffeinen bäum vnd will kaum wider Zu seini denen. j^tlich werden gcfundcnin dcir'Teutschen gebürgen/die besser seind wann alle andere/ vnd namltch in "Nlindtschcmgebürg/oder auch in p:eüßischem.Auch sagt man/das die auchgnt seind in dcmgc^bürg bey Bern oder Tryenc. ^ttlrche seind klein/die werden genant mit gemeyncnlnamen-Aabich. Aber etliche selnd grosser/im latin gcnantAstures.vndhabendcnnamen vö dem land Asturia in -^ispania do der vogel gar vüscmd. vnd seind docheins geschlechts. Also ist auch der?<app vnd ^rähe/die seind auch e»nes gefchlechrs.vnd groß vnd klein hund/vnddas ist auch in vl! anderen rhieren. Auch jcind on dasZweyerley -^abich in dißen landen, die manlin scind klein er wan die weyblin/vnd haden nit soliche krastt )n sahen als die weyblin / die seind in alle weg grosser vnd sterck^cr/vnnd Zudem raub nüyer.
Wie malt erkennen soll ein guten Sabicß.
Sas. iij. Capitel.
sicher ^abich groß ist vnd kury/eins kleinen hauptS/b:eytcrb:nstvnd schultern/grosser beynvttd füß/b?cyter flügel/schwaryer federen/vnnd die seind die besten. Vie Man anöden nosten Scüchtdie fiyegcngar selten von jren herzen wan sye gezamec werden/vnnd werden im!aein gcna»zc Nidasq. Aber die jren müteren nach flyegenvo einem Zweig auff denanderen/die werden genant Aam<inj/vnd werden die aller besten.Nach dem ist der/der gefangen würt ehe wann er gewandet hatt seine federen in dem raub/der-st ge--nanc So:us. Aber welicher nach sollcher Zeyt gefangen würt gar selten lernet woh-nen vnnd bleiben bey den menschen. Ilvann er aber bllb er würd gür/wan er hat ge^raubet ehe wan er gezämetist. Auch Meuil ein -^abich künerist vnd geytztgeranffdie jagct/vnd besser sitten bey dem Handel her menschen/soutl würt er hcsscrgcschcyr.