Druckschrift 
Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
Entstehung
Seite
CVv
Einzelbild herunterladen
 

Bas ScM

i

solichcr pfla»jtzu»»g darffmait nit suche»: loff/oder weych erdtbodem/sitndcrdie mittetmMgrj^ gut. S^^rstauch gut genug drevil naher dür: »st. ^ie ander wey^ derpflanyung »n die furche»» on verscyung der wuryelen geschieht zü Bononia/dasemfurch von der anderen sey emgany span/vnnd d»e pfianylu» l'.genin den furchen vierflncscr vö einander, vnd van die nechfZfurch wiirc gemacht/so wurt die erdtgezogcnüber diepfläntzlu» des ^auchs/vnwürt mit dei» sussen lyndigkllchen nider gerrctten.^-cerstwey^ micrdem Decken/so die äcker/oder bech genanrwolbereytcr ftind/s»nrachcn sye löchcr nnc einem stecken darzu gmrachr wly vnd dickelechr anderthalbcrspannen von einander/vnd »ndielöcher werdende b6:tittgcj?eckc/vndwüre nichtsdariirgefMcr/s«»ndernachd:eycn wochei»wan sie begrünen Zu wachsen so hackt mansye nur einem kleinen hacklin so werden die locher vo!/vnd werden gerey»»iger von ali>!em vnkrauc.^on der weyf saget man d) sye bosser werd^wan es ist mühsam.AuchMögen sye n-t also leychrlichgestole werden. Sye werden auch an den stcngljp weiss;als tyeff als sye in der erden stan. dasgeschichc in der anderen weyß nit. In der wcyßmögen sye gepfianyer werden vnder die swibelen die nahet groj? setnd. das wandleZwibcleu ailfgeraußr werden sye dangehackec werden vnd volkonimen werden, außdenen mag inan dan etliche lassen stan zu jomen. 'lVann auch die somengerrucknctvndaltffgeheirckc werde mägen syc wolgür vnd frisch bleyben d:ey jar.jLr ist warmvnd trucken im darren grad. 2luch lstzü wissen/das er züder spe»ß gan»znit löblicheen lst/wan er schadet dem niaFen/dem er blähung machet.vnd wynde. soleydiger/vnbeyjscc er die sennen mit seiner scherpff. U^r machet auch einen schwaryen dunckelen(Dclancollfthen rairch der dastygee in das haupt/vnd finsterer die augen/vn mach/etersch:ecNtche grai»sameträuin. ^arumb so sollen jn mit fleyf meydendieCh^le/rici vnd <^)aniaci die ettwas beladen scmd in jrcn häupteren mit fancasien/pnd ge/schicke züder vnsinniFkctt/oö cobhclt. Sünder wer ye gern Aauch essen will/der sollegleich darnach essen junge ^actuckei»/^)otyel/^ttdimcn/vnd derg eichen durch diejrebo^heit vnnbüderfiüjsigc hlygemaf^ger werde. Qderdassye gekocht werdenmzweyen/oderd:eyenwahren/vnd darnachalso gessen« ottderar^neyseind syenuy»?nd vast gut. wan also rho esse»» reynigensye die ro:en der lungen vo: grober feuchttigkeit/vnd äffnen die verstopMe leber. Item wa n airch das safft mir essg/vnd oley/vnd weissen Weyrauch vermengt würt / vnd in die naflöcher gethon so Met es dasblüt/namlich denen die da kalter narur semd. Iten» getropffeler in die o;en so Metes das wee das von kelce/vnd von feüchrtgkeir ko mmen ist. Ikem Stauch rho gebun-. denauff denbW der5?otteren heyletjn. Irem gekochr/vnnd darnach bereyretMt<Dandel oley erwecket vnlauterkeit. plinius spucht/n'an Stauch gestossen wurt mithomg/vnd gepflastert über die wunden macht sye gesu ndt. <^)»c wein/vnd mir eimwenig puluer vö Pfeffer getruncken/das saffr vertreybt das lenden wee. Auch S.auchmit saly geflossen vnd dasgessen rnicknec bald die wunden/vn heylet dauon. 'ZV«»hart ist weycher er. vnd was gebrochen ist das festiget er. Auch wer jn yW der magnic leichtlich truncken werden. Item mir ftinemgeroch vertreybt er die Schlagenvnnd Gcozptonen. Icem er tst güe m den mundcgcnommen wider das Zenwes/vnd codcet jrwtirm/aberermachr das gesycht tunekel. ^Lr beschwe-ret deilmagen/vnd macht dürsteng. Auch entzündeter das geblüewer sem vil ysser. Sein somen ist truckner vnndgarstarckerwürckung. ^V:eyquintlindessomens/vndZweyquinr»Im Knoblauch somen gestoßn/vnnd im tranckgs^geben denen die dlüc aufwerten ist es mgargütZustülen.

'VomL.cii^