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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
Entstehung
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LXVIIIv
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sp:icht/das sye mer neeren wan alle andere kö:ner/ also das sye die nechsten seind »achdenkö:neren die das b:ottgeben.

Vom Ko:bcrbaum.

jLr 6.o:berbalmi ist ein baumZymlichgroff/seineZweigesemdlang/vnd vest alzeyt grün/vnnd wolncchcndt/der bringt beer klein vn»dschwary. ^r wechfet vil irahetin allem lufsr/sunder baf in warmocn voder mässgem.^r liebet lof erdtrich/vnd nahet bey dem (Decr.^)Lr würtgexflanyet uut den Zweigerei» vndgertten/oder auch mit^seinem somen in dem ^Dcryen eygentlichen/wann die feüchtnu^züden rinden der Zweiger kommet. Sem Zweig vnnd bletter ftindgarnüyvndFmzübehalten vnd Zu bewarei». wan fye s'lndgut das man die seygen dann trucknet. vndwerden auch gelegt in die galreygen/das sye die wol riechendt/ oder schmacken mach^cn. vnd auch indie clectitaria vö kittengemacht/wan sye Zu stücken geschnittenvMden. vnd allch in andere electuaria werden jyegelegt/das sye die bey jrem geschmacksollen behalte»». Sye meren alzch aller ding geschmack/vnd geroch Zu den sye gelegtwcrdeii/vnd stercken dz Hirn vnd den n^gen mit jrem geroch/vndguten geschmack.Sein frucht die da rondt vnd seer schwaryistwa»in syeZeytigist/vndwürtgehcnckc»neinenweitl der mit schimmel vergißterist/sye machen jn gnt/wiewolsye jrcn ge?schmack den: wetiigibt der nit allen menschegen eni ist Zu trincken.Antccnna der mcyster sp:icht/das sein kcrnen/rtttdeu/vnd bletter warm seind vn triiekcn. abcrdicbecrseind wo:mer/vnndauch truckner. wann jrewo:me v»id truckenheirin demandcmigrad. Auch ist sein ole wärmer wan nuP oley/vnd ist wider die wee derglencken vndßrer band/vnd nympt oder vertreibt jrc Müdigkeit vnd fiüsslgkeit. 'Wann auch^mseiner rinden würrgctrunckcna»»dcrchalbö quintcndasb5ichtdcnstcin/vndMdicfrucht in mutter leib, vnd das vo wegen seiner bitterkeit die da geacht würr überdere bitterkeit. 'Wanndierindmitweingemischetwürt heyletdenbiMder scs:pmnen/vnd auch was die byenen vnndwcspcngcstochen haben. Auchistdertranckemryriack zu allen vergyffren. ^ioscorides spnchr/das die bletter des baunies/büchcr/vnd kleydcr dar bey sye ligen sichern für motten/vndwürmen.

Von M)«mdclen.

Andelbaun: der ist in vil landen bekant. Sein Vnderscheic in den ftiichtemst^7Zweyerley. wann etliche bnnge»» juff frücht/vnnd etlich bnngen die bitter. Siesüßen seind bequem vnd nütz zu menschlicher speiP. Oie bitteren semd uv:mer/vnddie bekomen baf zu der aryney wan Zu ej^en. Auch ftind etliche die gar grob vnd hartrinden haben. Etlich subtyl. jLtlich sund langlecht. vndetlich vü naher rondt.^lichgroß/vnd etlich klein. ?u erwelen seind die grossen vnd ronden mitsubtüen sch^len. Sye wollei» vnnd begeren Zu haben warmen Iliffr/wiewol syeauch wachstem»mWgem luffr. Sye haben in jrer gewonheit das sye frü blüen/wann sye habcnMvilfcm.'-^gkeit/als Albertus spAcht. da von werden sye geschickt zcytltch Zublücn/vnd ncmltch m warmen lai»den/vnd in den bungen sye auch ftüchtnach zrer grossenfeüchtlgkcir. In den kalten landen würt jr feüchtnüff dick vnnd gleich als ob sye Fc»rönnen scy/vnd ist nitgcschlckt frucht Zu bnngen. darumb so vcrderbcsye gany/odcrb:ingcn lüyel frücht/vnd die selben ftüchc weren nit lang Zeyt/vnd habengleich vcttschwundene keriien/also das auf jn nit mag ein bann, wachffen. Darumb so ist esgüt/vn»id anch not das in kalten landen die besten kernen gesayt werden von den<Dandclbaumen/die atißwarmeiilandc»: komme. «Lrwil haben harten /truckncn/vi:d steyncchrcn boden,/ wicwol er allch wecbffet in lauterer vnd mäjsiger erden.vndwelcher Hoden zu feucht ist der thut nit gut Zu (Handelbäumen. jHr wiirt gesabctii»

— mäss-M