Druckschrift 
Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
Entstehung
Seite
XLIIv
Einzelbild herunterladen
 

?as

Mdt

ecy!m tn Zwey »der mehrtey! nach irer mligltchkeit/ vnd vffkcsiichs tcü Zwo rede» nurZwyen atUen über die erden/vnd die andere» rebei» gar abgeschmtte/vnd das tgklich,em stock «'erde gebe»» etwas vs n Füren? myst.^) nnd von den i?cüwcn reben soll manDon lMlcher souü vnder die erden jencken/als vil sie newer wuryelen beqnemlich sol-,licher statt bnngen inä^en die in den alten nie mögen encsx):cüjscn.B!e:bt aber cnrZein lere statt/da nit mag jngefürt werden ein ftyling/in die soll man ein nennen seyltng seyen. Alleerneüwerung der Weingarten sollgeschehen in disen v:er msnatcn/Qctobn/^ouembtt/^)o:nung/vnd(Deryci?. wann in denen ist das erdtrich mtzüweych noch )u hart/sonder mittelmafsrg.In feiichten stetten vordem Winter. Judeschlechten erdtrich einsfuj? tiesf.An lyten/oder vberen vnd stecten die abfallen mächecn/soll der seyling Zweier fuß tieffin die erd verjcnckt werde. )^s mächt auch vo;dcmwinter an allen stetten bcjsir sein/des halben(als flaliadms spnchc)das der stock hatdann nie anders Zu chünwann Zu wuryelen.Aber nach den: winter ist sein namr rcbcvon jm Zu geben.^sch n:üßc man in feuchten stetten weg suche/ das die fcüchttgkcir 'ttit irre/oder hindere an de»??graben/oder reuten. ^

Von Impfflttigdcr Weinsöck

^Vas. xj. (Lapitel.

Je IVemstock werden geympffc in andcre stock/o 6 in bäum, ^asgeschichtin Zweierley weiß/als in den stamm / oder indie reben.^Sie erst weiffgeftpicht also.Snchein stam der vest sey vnd feuchtigkeitgenüghab/vnd der nit Zu alt sey/ oder verseert miteinigergewalt/dcn schneid nahe beyder erdeoder einen halben fuß vnder der erden. wanüber der erden begreifst er schwärlicher dann> darunder.^arzo s^uchtaber /das man jn^z>^seyen s>ll d:ey tag dar vo:/ ob etwas frembder feüchcigkeic er in jm hetre/das die herauf Mflieff. ^tc reblm die man soll inseriere /odermden stock impjfen/sollen vest vnndrinrd//vnd mit vil äugen sein/vnd der au.cfen solle DZwep oder d:ey geimpffc werden. (Dan sol'auch rein schaben den seyling Zweyer finger'lang/also das vffeiner selten bleibt die rind/ >vnd dZ der kern in kein weise bloß/aber leichttigklichgcschabet/dassollich geschnitten'das teyl dZ noch die rind bat werdgejÄgt Zu der rinden der muter ^Sas niderst werdealso Festisfcet/das es rür den stam. wan das soll vDehe n haben vjf den äußerlichenvatter.darnoch so soll es werden verbunden in maß vnd -weyßals wir vor gesagt haden vndgelert in andern ympffungen der bäum. Auch sol es gedeckt/oder bewundenwerden mit etwas Zu schirmul»g der sonnen/vnd de wind. 'VVo aber die hiy das bandbeZwüng/so soll es Zu der vesper Zeit ein wenig geneyt werde/das es also wider gerrairder hiygesterckt werd.Auch magst dil etwas altes Zum neüwen impffen.'lvann dasnerv begreifst in Zunemung/jo soll man /m ein stecken Zu fuge»» / das jm die bewegmiFnit schad in seiner iuget.das band soll auch nit zu harr sem/das solliche weyche pfläntzlin nitged:engc werden von dem knotten des harte»? bandes. würdest du vnder dererde impffen/so thun Mgütlich mit hülffelunFFuter erden/ das es auchgeb narungder neüwen pfianyen über die narung die sie hat von der mücer. Etliche imxffen nr

cmet»