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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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XLv
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Ärd( ^

efewaH?cn/do ft>U man einen lcytcn vffdie recht handt/ vndden andern Zu derlincke.vnd vo u beyde-; nmchen als wen stäck/so wirrt die lär statrallenthalb erfüllet. Ireccsrüdc!» ko'!-z, zweyer^tieffsein.'Wir p^antzenmei», mercklicherkelr/dasd-cpA;nyen mt beurühcr werden.L)lc seitten vergrüben follenglcich hoch gestochenwerdcn/dasder stock -ut scirltchali^ wach^/vud mit hauwengerürtwerd somangrebec.^Vann ad-r dergany boden ssereüter soll werde/das soll sein Zweyer ftch tyeff/vndsollen sehen die do reürren/das sie nit lassen rohe erde vngegraben. das soll der psiegercrfo:sichen nur einer qertcen da das,»css; der neffe aiigcZcychnet ist. AUc wuriZeledicsicfindcn/namlichder!V:amber vnd5aren sollen slcobcnZtthaustgescUc.diseso:gso!lgehalten werden -»aller pflanrzung.Auch Niägen wol gemacht werdenkleinegrübc/vnd eng/doch tyeUals oben star>n allen o:te»» da di e stock lang ston sollen /als esgc,schicht Zu Bononia. vud au andern stercen.Anch mag man locher mache!, in die erdebey den stocken wo sie sollen gepflanyt werden.die macht man mit einem stecke / abercs lst besser mit emem cisen darzügemacht/das nennen sie fozaterra/ durch nnch Zumersten erfnnden/nnt dc die erde in rechter ticffegelochert wut/ vnd die erd weichet/o)wlrcalMczogen dassie in den, loch n:t hindert/»,amlichdie schwachen reben/vnd also wirt m-r klemer arbeit eingrof ftld bcseyt.es wer dan der boden scr steinecht. Auchsoll der boden vochingefreyet werden von aller hindernüf vn bäümc/dasnmi, mcwdürffvffder gcreiicen erdengon. Sie stäckbegreiffen basfz wan sie gepflanyt werdenin die gegraben erd/wann die loftgkert cinwcnig nidergesejsen ,st/das istbewcrdcmftjrchcn vnd auch iNgruben/wte vil mcr in demgereütten feld.

Wie die Reben gesamelc bnd behalten werden/

^ndwelcherley sie scm sollen. .Vas. viij. (Lapirel.(^^^epfianyen derAebenin 'Wels'chgenent Taioli sollengejameltwerdengleich^^wan du sie pflanzen wilt/oder dar vo: vnd wol behalten^ L^ie best Zelt zu samlcist im Qccober wan ein ceü des lanbs gefalle lst/da nn so hat die natürliche wo:mochkraffc in reben.aber wann alle sp:ö^tlng/oder Zwclgllu abgefallen seind/vnd überlegmen die gcfrost erwangroß indem luffc/so semd dieZweigltn vnkresitig von verliist6»atünlicheu wo:m die do durch den frostgewichen istZu den wuryelen in die wäm, dercrden^arnmb begreiff-n solche p^lanyen gar schwerlich. Zlnch die Zeyt des Derye»wan die:m vnd feüchtlgkcir wlder konnuen ist in dtcZweig der rebe/ also dastrean

soll man sie erwälen au^ einem bodeder nit Zu fey^c sey/ vnd nänrllch nit fester vander darin» sie sollengeseyt werden.aber das sie dergleich sey/oder leichter. wann so sieau^ eim selten boden in ein mageren vcrseyt werden/so semd sie nit nutz dann Zumdickern mal Mit mystgesteüret.Item man soll erwolen rebe von einen: stock der M'.crelmaj^g ist/nlt von den ntdersten «»och von den höchsten funffoder ftchs äugenvon den; alten abcrettende.wan die werden nit leichtlich bastart die von solchen stet/rcngesaineltwardeil.^)ie obersten wipffel schneiden wir hynweg vnd auch die Zweig/lm ob die wol ingücer stacgebo:cn seind.doch haben sie nit dicgüre der fruchtbarkett.^)er »ew Zweig der au^ einem harren stam geboten ist/ob er wol das jelbig ^ar sruchcb:achc hett/doch soll inan n:t baben für si uchtbar.wan die weil er «st bey semer niücrer/so wirt er schwanger.wailn aber er verstr^ wtrt/so wirc er vnfruchtbar / wann diemutter ist jm entgange.mm soll sie auch lefen von sruchbare stocke. "N?ir solle mt rve^»en/die arnsall fruchtbar sein die.lj.trubL od.j.bnnge/sonder die von vil traubcgebogcn werdeit.wann ein frilchtbarer stock mag in j m haben noch fruchtbarer matenen.^as wirt airch sein ein zeichen der fruchtbarkeit/ob er von harter statt solliche fruchtbarkclt bnngc/vnd ob er sem Zweig erfall nntfeuchtigkeiten dieallcnchalbe alMon.

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