Ms Ander
Zu äderst der ny'st vil dicker gcstrauwct wau vnden. wann das v»»der teyl willt ftyfegenug von den» oberen, also wiirt der bodcm etlicher n»ofglcichcr fruchtbarkelt.B»«^ttcht abersolicher acker seindbequcn»cr vnnd besser vonwcgen der sonnen dicmerwikrc^ec an berge»»/wan »n den rälen. Auch wenig feücht»gkc»t wurt baldgeda»»wet/vnd berg b:edeme»»/oder dü»» fengemei»»klich das hilfst der ws:m. Auf den allen »KZu,nercten/das die pstanyen der wolschn^eckendcn frucht bequen»lich ston änderte.
aber haben feuchte vnd veste ß ücht bequenrei» den täleu. ^arüb alle n ein v ndedcle kreuterston bequemcran bergen, vnd vdn fruchten haderen baf wan weyPekoder rocken, wan die bequemen baß in talcn/vnd auch Ferst vmb feyftigke»t jrerkö^ncr. In ackeren der tyeffen tal müssen graben ftmgrof oder klein nach dergestalt deetal/das die v»»gestün»cn siütennir schaden de»r fruchten. 'ÜVan der sahacker also be^reyt ist/sogibt er den pftanyen vnd den somengüt narung/vnd behelc siedas sie hex»mssch bleiben/oder von Wilden n»acht er heymisch. Seydc die erdist der bauch vnndMtrrter der somen/so m»D es sei»» das die pfianyen vn somen sich wandele»» nach jrergestalt vnd schicku»»g. wanstedauwetdie speiß/vnd machet sie der comvlexionderesie ist. i5holcrici/^lcg»»ratici/tDclancholic»/odcr Sanguinei. deren außlegung verstentlichistbeyallen menschen Aemeintich. ^arumbWcrdendieleybder pflanzen/oder frucht dar nach geschickt. 'Waii gleich als vo kunst des arytes so ein bauch überikompt loblrche schickung/würt attch derAantz leyb wol gestalt. Also auch vonfleißvnnd kunst eiuesgücen ackermans/wann der bodem wol geschickt »st/so werden aUsfrucht v»»d psianyen gücer volkommenheit vnd nuyes. wan es »st ein würckung decdcermütcrvndgcburtgegeu der erden v»»ddenpfla»»yen/oderdcr^ot.wiewo1ders<^wen eins mannes ist der meister züder ftucht/doch das manlich blut wurtgeZoge Zunarung der frucht in der beermüter. davumb volgt die frucht txlkch der muter schlcks»mg. In der erde,» ist etwas mer wan in der beermüter. wan da ist nir eigentlich dermanltch so»nen/su»»der etlicher nraß verborgen vnd vermischet.darumb wurcket dasalles die erdt nach jrer sHicku»»g (als vo: gesagt ist) .Eswolt dan yemant sxzechen^das der ackerman meister wer an der statt des mannes.
We der Newlende gearbeyc soll werden.
^Vas. xv»y.^ (Capitel.
^ jLr acker von den alten weifen Noualis genant ist zweyerley. jA'ner der Zuenn acker vo u »»ewemgemacht ist. ^>er ander der »»ach etlicher seiner rüg widerZu acker würt gestalt (als vo: gespzochen »st) der Zwey jar würtgejahet/vnnd rügetdas d:itt. oder der. ich. v. oder. vj. jar würtgearbeyr/vn rüget e»n jar dar»»ach. ^eraser der eil» jar frucht tragt/vnd wül darnach v»l jar rügen/der ist gewißlich boß/vndlo,»et l»»t der müh seines Herren. ^).r acker ^to»»alis genant der nye kein ackergewe?scn ist (von dem die recht sagen) würt alsogeschickt. 'Zinn ersten müP man j»» reüFee»»gany/dic wuryele« der Hecke»» auf der erden, wan n sie in der erden blechen fugendassafft vnndspelßin sich/das der somen me mächt frucht bnngen. Aufder v^sachist auch e»ugeboe/das nyenrant soll ZweMley somei» sanrptl>afftig jähen / das e»»!ecden anderen mc vertreyb. Darnach sahet man deN asker/vnd darüb das sei»» kraffcstarck ist/v»»nd lang zeyrgesamkt/vnnd nie anfgesoge»» von fruchten / würt er gacfrltchtbar on »nyst/oder n»lt we»»ig m>>st lang Zeyt. ^Aarunch solle er fruchtbar bleu>be»l/s» tnüss) er auch gctüngct werde»» (als obengemclt ist) vnd lst er nitgar frucht^bars bsden^s/so müss) er auch rügen /vnd besnnder wan ftin frucht gruntlicy werd«aufgezogen /das da int bleibe»» stupffelen. wan so ein acker bloß bleibt an der sonnenglany/so muss; er verdorre»», ^arnmb toll man jn laßen rüge,»/vnd da» i»n ande^rett/odcr dutrcn jar cüngen/vnd wlderzu dem sor stelle/das Hm lcdliche kraffr widcrkäm von eigener wö :m vnd feuchtigkeit mir htlffder wöuzider soyvS vnd des m/sts
^ ' feuchtlSttit/