161den verlangt von der Beſchaffenheit der Erzeug-nisse, von der Menge der Einwohner, von demMehr oder Weniger, was sie an Lebensmittelnverbrauchen, und von allerley ähnlichen Zufällig-keiten herrührt.Eben so verschieden ist andererseits auch dasBedürfniß der Regierungen; einige verschlingenviel, andere weniger; eine Verschiedenheit, wel-che ſich zum Theil auch aus dem Grundſatzeerklären läßt: daß die öffentlichen Abgaben umso drückender werden, je weiter sie sich von ihrerQuelle entfernen. Denn die Laſt der Abgabenist nicht einzig nach ihrer Größe, sondern auchnach dem Umwege zu beurtheilen, den sie zumachen haben, um wieder in die Hände zu-rückzufließen, woher sie kamen. Ist dieser Um-lauf lebhaft, und in einem unverrückten Gange:so gilt es fast gleich, ob viel, oder wenig abgege-ben wird; das Volk bleibt immer reich, und mitden Finanzen steht es gut. Das Volk mag hin-gegen noch so wenig abgeben; fließt dieses We-nige nicht wieder zurück: so wird es durch dasanhaltende Geben bald erschöpft. Der Staatwird dadurch nicht reich, und das Volk wirddettelarm (ss).(85) Vergl. Büsch v. Geldesumlauf I. Th. III. B.§. 49—58.
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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
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