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Tulga.
Du treuer Freund, o ich verstehe Dich!
Ein edles, großes Herz schlägt Dir im Busen,
Die rauhe Schaale birgt den edeln Kern.
Dir danke ich mein Leben, wackrer Held,
Nimm hin dafür mein heiliges Versprechen,
Daß ich Dein Volk zu Ehren bringen werde.Befreien will ich es vom harten Frohndienst,Befreien von dem schweren Druck der Priester,Die es geknechtet und verlästert habe».
Pclagio
(mit wutverzerrter Geberde und gezücktem Dolch sichhinterwärts auf den König stürzend.)
Das fehlte noch! Ein herrliches Versprechen!
Du sollst Toledo nicht mehr wiedersehn!
Fahr' hin zur Hölle!
(In dem Augenblicke, wo er den König durchbohrenwill, entreißt ihm Abuhar den Dolch und faßt ihn beider Kehle.)
Abuhar
(den Mönch unbarmherzig rüttelnd.)
Mönch, wer sandte Dich?(Der Mönch schweigt.)
Tulga.
Geschenkt sei Dir Dein Leben, wenn Du sagst,Wer Dich zu diesem Mord gedungen hat?
(Der Mönch verharrt im Schweigen.)
Abuhar.
Bübisch, wie Dein Gesicht, ist Deine That.
Es ist ja Eure Art von je gewesen,
Den Gegner nur im Rücken anzugreifen ISo nimm denn Dein Geheimniß mit in's Grab!
(zu den Kriegern, die fluchend näher getreten sind.)Hier, Freunde, hängt den Kerl und laßt ihn baumeln,(zum Mönch.)
Hast ja den Galgen immer lieb gehabt.