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Der Reitsport
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scheu ist und reitet deshalb Eisenbahnzügen und Tram-bahnen entgegen, oder an Planwagen vorüber. Fabrikenund Mühlen sind dazu auch recht zu empfehlen.

Beim Nachhausereiten kann man dann ergründen,ob ein Drängen nach Hause stattfindet, vielleicht einZackein, und ob man auch jetzt wieder leicht umkehrenoder von der Strasse abwenden kann.

Man galoppiert ausgiebig, um die Lunge und denKehlkopf zu prüfen und sucht günstiges Gelände zumSpringen und Klettern auf.

Am Stalle wieder angekommen, giebt man dasPferd noch nicht gleich ab, sondern dreht noch einmalum und versichert sich, dass das Pferd dabei auch imGehorsam bleibt. Man reitet auch zu demselben Zweckan der Stallthür vorüber.

Schliesslich sieht man sich das Pferd nach gethanerArbeit noch einmal gründlich an. Namentlich achteman auf die Hufe, an welchen z. B. verklebte Horn-spalten aufgebrochen sein könnten. Man fühlt auch, obeine Sehne an den Beinen wärmer ist als die andere.

Während man draussen galoppiert, muss man plötz-lich anhalten, sein Ohr der Pferdenase zuneigen, umzu hören, ob der Atem regelmässig ist oder ob maneinen pfeifenden oder röchelnden Ton hört. LetztereTöne sind fehlerhaft und die Pferde, welche sie hörenlassen, nennt man Pfeifer oder Roarer.

Je länger und öfter man ein Pferd probiert, destomehr wird man sich auch davon überzeugen können,ob nicht etwa alte versteckte Lahmheiten zum Vor-schein kommen. Oft wird ein Verkäufer freilich unge-duldig, wenn man zu oft und viel prüft und darübernicht zum Entschluss kommt, aber jeder ist sich selbstder nächste und man prüfe sorgfältig, ehe man sichselbst bindet. Je ungeduldiger jener wird, desto ruhigerund überlegter probiere man weiter.

Kein Händler steckt selbst in seinen vielen Tierenund es kann Vorkommen, dass er Fehler selbst nicht

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