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B. Reiten in der Bahn.
I. Auf Decke und mit Trense.
i. Reiten lernt man durch Reiten.
Warum man die ersten Anfangsgründe des Reitensin der Bahn vornimmt, habe ich schon früher angegeben.
Da ein junger Reiter ein Pferd, auf welchem ernotdürftig sitzen bleibt, noch nicht genügend selbstleiten und in Bewegung halten kann, so wird es zu-nächst durch den Führer geführt werden müssen, deres später an eine Longe nehmen kann. Etwas andereswürde es sein, wenn mehrere Schüler bei einem Lehrerritten, wie das z. B. bei der Kavallerie geschieht.Dann laufen die Pferde meistens schon von selbsthinterher, wie die Berliner Droschkenpferde, die sofortnachrücken, wenn das Vorderpferd vorrückt.
Unter einer Longe versteht man einen mehrereMeter langen Leitzügel aus Gurtenstoff, an dessen einemEnde eine Schleife, am andern ein Schnallstück ange-bracht ist. Die Schleife dient zum Hineinfassen fürden Longenführer. Das Schnallstück wird entweder inden rechten oder linken Trensenring, oder in das Kinn-stück der Trense geschnallt. An dieser langen Leine,auch Cordei genannt, lässt der Führer das Pferd ineinem grossen Bogen (Zirkel; siehe Bahn) um sichherum laufen (siehe Fig 13).
Voraussetzung dabei ist natürlich, dass er es ver-steht, ein williges Pferd an der Longe laufen zu lassen.Verhält sich dabei ein Pferd recht ruhig, dann ist diese