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die Eitelkeit nicht so weit, recht enge Stiefel tragen zuwollen und vermeide namentlich enge Schäfte. HoheAbsätze sind Geschmacksache; sie können unter Um-ständen dazu beitragen, dass man bei einem Sturz imBügel hängen bleibt. —
Stallmeister tragen oft Lederhosen und sogenannteKanonenstiefel. Das sieht zwar, meiner Ansicht nach,hübsch aus, doch muss die Hose sehr gut passen.Wenn sie weiss ist und gewaschen werden muss, dannspringt sie leicht ein und hindert dann so lange ge-waltig, bis sich das Bein in ihr wieder frei gearbeitethat. Unter dem König Friedrich Wilhelm I. von Preussentrug man in der Kavallerie weisse Lederhosen. Diesemussten zu Paradezwecken am Abend vorher gewaschenwerden. Damit sie am Paradetage recht knapp sassen,stieg man bereits am Abend vorher mit vieler Mühein die noch nassen hinein und blieb die Nacht übermit ausgestreckten Beinen darin sitzen. —
Die Kopfbedeckung muss genau passen, damit sienicht von jedem Windhauch davon geführt werden kann.Ein einfacher, kleiner runder Hut oder eine Mützeeignen sich für den Schüler am besten. Im Sommertrage man Handschuhe von Leder, die so weit sind,dass sie nirgends drücken. Im Winter sind wolleneHandschuhe angebrachter (siehe Fig. 14).
Der Schüler braucht anfangs keine Sporen; späternehme er leichte, mit kleinen Rädern versehene, geradeAnschnallsporen.
Wer durchaus mit langen Hosen und Strippenreiten will, dem rate ich aber sorgfältig auf die Knie-verhältnisse zu achten und die Hosen weder nach untennoch nach oben scharf anzuziehen.
Ein kurzes Jacket (siehe Fig. 10), das nur bisauf den Sattel reicht oder ein Jagdrock mit abgerun-deten Schössen werden den Anzug vervollständigen(siehe Fig. 7).