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Der Renommist.
Die Jen'sche Raserei der Göttin vorgetragen.
O Held, erzürne nicht die Göttin, deren MachtVielleicht die Schönste dir der Nymphen zngedacht.
Ich kann allein ihr Herz zu deinem Glück versöhnen,
Ich will's, wenn du versprichst, mich nicht mehr zu verhöhnen.Sei nur ein Leipziger; verwirf die schlechte Tracht,
Die dich nur lächerlich, und Schönen schrecklich macht.Dein Zopf verwandle sich in einen schwarzen Beutel;
Kein Hut bedecke mehr die aufgeputzten Scheitel;
In Jena ließ dir nur ein kurzer Aermel schön,
Weit besser wird dir hier ein langer Aufschlag stehn.
Dein ungekämmtes Haar gleicht einem Sperlingsneste:Wie häßlich läßt dir nicht die leichte gelbe Weste.
Sie, die jetzt spöttisch kurz um deine Hüften schlägt,
Sei länger aus Grisett und stark mit Gold belegt.
Die Reiter laß allein die schweren Stieseln drücken;
Wie kann die Mädchen nicht ein seidner Strumpf entzücken!Dein Degen werde klein, und knüps' um ihn ein Band,Zum Zeichen, daß du dich zu meinem Reich bekannt.Verabscheu' von nun an die ungezognen Händel;
Sprich zierlich und galant, und rieche nach Lavendel.Vergiß den Rauchtabak, der hier noch schmauchend glimmt,Und nimm dasür Rappee, wie ihn der Stutzer nimmt,Dann will ich festlich dich zum Petitmaitre schlagen;
Du sollst, ein neuer Held, dich vor die Schöne wagen:Der glückliche Sylvan, der meine Macht verehrt,
Bekehret dich vielleicht, so wie ich ihn bekehrt.
Sic sagt's, und eilt davon. Er wirft mit trägein WendenSich drei Mal gähnend um, und greift mit schweren HändenNach seinem Ranserstahl, der zu dem Haupte lag;
Und springt halbtaumelnd aus, durch einen Fechterschlag