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Die technischen Hochschulen in Preussen : eine Darstellung ihrer Geschichte und Organisation nach amtlichen Quellen
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Prämien und Stipendien.

an das Kuratorium der Stiftung (Charlottenburg, Berlinerstrasse 151) biszum 15. Juli einzureichen. Beizufügen sind: Kurzer Lebenslauf, amtlichesBediirftigkeitszeugniss, Lührungsattest von der Technischen Hochschule,.Zeugniss über Fleiss und Fortschritte während des Studiums.

o) Stipendium der Köhler - Stiftung für -Abiturienten derFriedrich-Werderschen Ober-Realschule in Berlin.

p) Beuthsche Stiftung: Stipendien von je 1200 Mark jährlich.Dieselben werden von dem Senat der Königlichen Friedrich Wilhelms-Universität zu Berlin an würdige und bedürftige Studirende der Universität,oder der Abtheilungen für Architektur und für Bauingenieurwesen bei derTechnischen Hochschule zu Berlin jedesmal auf fünf Jahre vergeben. Be-werbungen sind an den Senat der Universität zu richten. Die Erledigungdes Stipendiums ist jedesmal drei Monate vor der anderweitigen Ver-gebung öffentlich bekannt zu machen.

q) Wilhelm Borchertsche Stiftung: Stipendien im Betrage vonjährlich 600 bis 1500 Mark für Abiturienten der städtischen Realgymnasienund Ober-Realschulen in Berlin. Bewerbungen sind an die Direktoren derbetreffenden Anstalten zu richten und von diesen bis zum 1. April bezw.1. Oktober dem Magistrate von Berlin zur Entscheidung vorzulegen. Mit.dem Genuss der Stipendien bis zu 600 Mark ist Honorarfreiheit ver-bunden.

Studirende, denen eins der unter a bis f, h bis k, m und o ge-nannten Stipendien verliehen ist, sind von der Zahlung des Unterrichts-honorars befreit.

2. An der Technischen Hochschule zu Hannover.

a) Karmarsch-Stiftung: alljährlich einige Stipendien bis zum Be-trage von höchstens 200 Mark an bedürftige und fleissige Angehörige desDeutschen Reiches oder der Landestheile deutscher Zunge von Oesterreich-Ungarn und Russland. Zu den Bewerbungen wird durch Anschlag amSchwarzen Brett bis 15. Oktober aufgefordert.

b) C. W. Hase-Stiftung: ein Stipendium an einen Studirenden derArchitekturabtheilung. Unter gleichen Verhältnissen haben diejenigen Be-werber den Vorzug, die sich der mittelalterlichen Baukunst widmen. Zuden Bewerbungen wird durch Anschlag amSchwarzen Brett aufgefordert.

c) Leeser - Rosenthal - Stiftung: alljährlich 600 Mark an einenjungen Mann, welcher die Technische Hochschule besucht oder zu be-suchen wünscht; Angehörige jüdischer Religion erhalten den Vorzug.Bewerbungsgesuche mit der Erklärung über die Bedürftigkeit und mitZeugnissen über guten Studienbetrieb sind bis Ende Oktober an denVorstand der Stiftung, zu Händen des Landrabbiners in Hannover ein-zuliefern.