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Die technischen Hochschulen in Preussen : eine Darstellung ihrer Geschichte und Organisation nach amtlichen Quellen
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Prämien und Stipendien.

d) Stiftung der Benny Burchardtsclien Eheleute zu Lands-berg a. W.: ein Stipendium von jährlich 600 Mark für Studirende derAbtheilung für Maschineningenieurwesen, für Schiff- und Schiffsmaschinen-bau sowie für Chemie und Hüttenkunde, welche jüdischen Glaubens sind.Die Verleihung findet höchstens auf drei Jahre statt. Die Aufforderungzur Bewerbung erfolgt unter Anderem durch Anschlag amSchwarzen Brettder Technischen Hochschule. Den au den Rektor der Technischen Hoch-schule einzureichenden Gesuchen sind beizufügen: Geburtsschein, Reife-zeugniss, Eührungsattest, amtliches Bedürftigkeitszeugniss, Präsentations-bogen.

e) Reichertsche Stiftung: zwei Stipendien yon je 600 Markjährlich für talentvolle und gebildete junge Leute, die sich der Malerei,Bildhauerkunst, Musik, Baukunst oder Kupferstechkunst gewidmet haben.Bewerbungsgesuche von Studirenden der Technischen Hochschule sind anden Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenlieitenzu richten und zur Uebermittelung an denselben dem Rektor und demSenat der Technischen Hochschule bis spätestens den 1. Oktober unterBeifügung eines amtlichen Bedürftigkeitszeugnisses und des Präsentations-bogens für das letztverflossene Sommerhalbjahr vorzulegen.

f) Ilagensche Stiftung: Stipendien von je 600 Mark jährlich fürStudirende der Abtheilungen für Architektur und für Bau- und Maschinen-ingenieurwesen an allen preussischen Technischen Hochschulen. Die Ver-leihung erfolgt für ein Studienjahr. Bewerbungen sind bis zum 1. Augustan die Kommission der Königlichen Akademie des Bauwesens für dieVerwaltung der Hagenschen Stipendienstiftung in Berlin W., Leipziger-strasse 125, zu richten. Die Bewerber müssen preussische Unterthanenund einer Beihülfe bedürftig sein, bereits ein Jahr lang eine TechnischeHochschule besucht und während dieser Zeit Fleiss und Befähigung be-währt haben.

g) Eytelweinsche Stiftung: ein Stipendium im Betrage von jähr-lich 600 Mark für Studirende der Abtheilungen für Architektur und fürBauingenieurwesen aller preussischen Technischen Hochschulen. Verwandtedes verstorbenen Oberlandesbaudirektors Eytelwein sind in erster Liniezu berücksichtigen, demnächst Söhne preussischer Staats- oder Kommunal-baumeister. Bewerbungen sind unter Beifügung des Lebenslaufes, einerBescheinigung über den fleissigen Besuch der Vorlesungen und eines Be-dürftigkeitszeugnisses an das Kuratorium der Ey tel weinschen Stipendien-stiftung (Königliche Akademie des Bauwesens, Berlin W., Leipziger-strasse 125) zu richten.

h) v. Seydlitzsche Stiftung: etwa 20 Stipendien von je 600 Markjährlich für Studirende der Abtheilungen für Maschineuingenieurwesen,für Schiff- und Schiffsmaschinenbau sowie für Chemie und Hüttenkunde,vorzugsweise für Söhne aus den höheren Ständen bestimmt. Bewerbungen