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Die geschichtliche Entwickelung der Technischen Hochschulen.
Geognosie und eine weitere für Markscheidekunde und Messkunst. Vondiesen beiden Stellen ist die erstere im Jahre 1894, die andere imJahre 1899 in etatsmässige Professuren umgewandelt worden. Zur Be-gründung einer Lehrmittelsammlung für die Bergbauabtheilung schossendie Aachener und die Münchener Feuerversicherungsgesellschaft und derAachener Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit 100 000 Mark bei-Daneben wurde fortgesetzt auch für die Entwickelung der anderenFächer theils durch Errichtung neuer Lehrstellen, theils durch Ver-besserung des Lehrmittelapparates Sorge getragen. So erfolgte imJahre 1883 die Begründung einer neuen- Dozentenstelle für die mathe-matischen Wissenschaften, die vier Jahre später zur etatsmässigen Pro-fessur erhoben worden ist. Für die Elektrotechnik schuf man imJahre 1886 einen etatsmässigen Lehrstuhl und ein Laboratorium. Aus derschon seit einigen Jahren vorhandenen Dozentenstelle für National-ökonomie wurde 1891 eine etatsmässige Professur, und in dem folgendenJahre konnte vermöge einer neu begründeten (5.) Professur für Bau-ingenieurwissenschaften die seit längerer Zeit nothwendig gewordene Er-weiterung und Vervollständigung dieses Lehrgebietes durchgeführt werden.Im Jahre 1886 waren neue Vorschriften für die Staatsprüfungen im Bau-fache erlassen, die zu Verschiebungen und Erweiterungen der Vorträgeund Hebungen und zur Einführung eines besonderen Kollegs für Archi-tekten, Ingenieure und Chemiker über Maschinenlehre und Baumaschinen-lehre nöthigten. In Verbindung mit dem theoretischen Unterricht aufmaschinentechnischem und technologischem Gebiete wurden 1891 Uebungeneingeführt, in welchen die Studirenden durch Experimentireu in derPrüfung von Gebrauchs- und Konstruktionsmaterialien unterwiesen werden..Eine wesentliche Erweiterung trat 1888 im Modellirunterricht und in demfolgenden Jahre im Markscheideunterricht ein. Die erhebliche Zunahmeder Praktikanten hatte zur Folge, dass 1892 die nicht mehr ausreichen-den Räume des physikalischen Instituts einen kleinen Anbau erhaltenmussten. Den Bedürfnissen der organischen Chemie wurde im Jahre 1893durch Vermehrung des Lehrmittelfonds Rechnung getragen; in demselbenJahre ging man auch an die Einrichtung eines besonderen Unterrichts-kursus für Elektrochemiker.
Infolge der Errichtung der Bergbauabtheilung und des elektro-technischen Instituts und infolge der Ausdehnung verschiedener Unter-richtszweige war eine räumliche Beengung eingetreten, welche auf dieDauer dem Unterrichte schädlich werden musste. Es wurde deshalb imJahre 1894 ausser einem kleinen, für den Modellirunterricht bestimmtenFachwerksgebäude ein grösserer Neubau ins Werk gesetzt, welcher dieElektrotechnik, die Markscheidekunde sowie die Bergabtheilung mit denmineralogischen und geologischen Sammlungen aufnehmen sollte. DenBauplatz hatte die Stadt Aachen hergegeben, die dagegen von der bei