16
Die geschichtliche Entwickelung der Technischen Hochschulen.
Freihandzeichnen.
Physik.
Baukonstruktionslehre.
Mineralogie.
Modelliren in Thon (für die Befähigteren)
Mathematische Repetitionen.
2. im Sommersemester:
Maschinenzcichnen.
Angewandte Mathematik.
Freihandzeichnen.
Chemie.
Baukonstruktionslehre.
Modelliren in Thon.
8 Stunden wöchentlich
6 » n
^ n 55
2 „ -
n
55
\
4
15
55
55
55
55
7
84
55
55
55
55
55
55
55
55
III. In der Suprema.
1. im Wintersemester:Entwerfen von MaschinenVeranschlagen von GebäudenEntwerfen von Gebäuden . .
Maschinenlehre.
■Perspektive.
Zeichnen eigener Entwürfe .Benutzung der Bibliothek
55
55
55
55
55
55
55
2. im Sommersemester:
Analytische Dynamik.4 „ „
Maschinenlehre.4 „ „ , - jj
Entwerfen von Maschinen.12 „ „
Arbeiten in der Werkstatt . ..... 40 „ „
Die Chemiker der Suprema mussten täglich im Laboratorium arbeitenund in acht Stunden wöchentlich die Bibliothek benutzen.
Unter Beuth hatte in der Anstalt eine strenge Zucht geherrscht,die der gleichsam väterlichen Fürsorge entsprach, welche der Staat denSchülern angedeihen liess. Neben freiem Unterricht erhielt ein Jeder einStipendium von jährlich 300 Thalern, mancher auch noch bei seinerRückkehr in die Heimath Handwerkszeug und Reisegeld. Aber diegrossen Anforderungen, die an die geistige Auffassungkraft, und denFleiss der Zöglinge bei deren nur bescheidener Vorbildung gestellt wurden,um in einer verhältnissmässig kurzen Zeit einen umfangreichen Lehrstoffzu bewältigen, ferner die rücksichtslose Entfernung der minder befähigtenund minder fleissigen nach dem ersten Semester sowie endlich die Ein-richtung, welche den Primen der Klassen eine Kontrolle des Schulbesuchesder Mitschüler und die Abhaltung von Repetitionen übertrug, wurden in