I. Die Technische Hochschule zu Berlin.
15
gesetzte Stundenzahl ausgedehnt werden, und in Verbindung damit erfolgte^m 1. Oktober 1826 die Einrichtung eines dritten Jahreskursus, der Suprema.
Die Zunahme der Frequenz der Anstalt und die Vermehrung derSammlungen nöthigte im Jahre 1827 zum Ankauf des Nachbargrund-stückes. In demselben Jahre erhielt die Anstalt den Namen
„Gewerbeinstitut“.
Mehr und mehr machte sich das Bedürfniss einer Erweiterung undVermehrung der Unterrichtsfächer geltend. Namentlich in der Maschinen-lehre, höheren Mathematik und Chemie musste der Unterricht weiter aus-gebaut werden. In der Chemie legte man in der obersten Klasse denSchwerpunkt auf die praktische Ausbildung im Laboratorium. DerSchüler sollte analytisch arbeiten und chemisch-technische Präparate dar-stellen lernen und im Gebrauche chemischer Apparate und in einzelnentechnischen Operationen, die auf chemischen Prinzipien beruhen, sichUebung verschaffen. Im Herbst 1830 fand die Mineralogie und achtJahre später ein vierstündiger Unterricht in den Elementen der Bau-und Maschinenkonstruktion Aufnahme in den Lehrplan.
Im Jahre 1845 schied Beuth aus seinem Amte. Die Anstalt zähltedamals 101 Schüler und 11 Lehrer. Der Lehrplan umfasste folgende Fächer:
I. In der unteren Klasse.
1. im Wintersemester:
Maschinenzeichnen.
12 Stunden wöchentlich
Geometrie.
4
7
7
Freihandzeichnen.
12
7
11
Physik.
4
7
11
Praktisches Rechnen.
4
7
7
Modelliren in Thon (für die Befähigteren)
4
n
7
Repetitionen.
4
7
7
2. im Sommersemester:
Maschinenzeichnen.
12
11
Mathematik.
8
Freihandzeichnen.
12
Chemie.
4
7
11
Praktisches Rechnen.
4
Waarenkunde.
2
Modelliren in Thon (für die Befähigteren)
4
7)
7
Repetitionen.4
II. In der oberen Klasse.
7)
7
1. im Wintersemester:
Maschinenzeichnen.
7
Mathematik.
11
7
7