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Gruss an die Mosel.
J u ziehst aus welschem LandeO, Mosel zu uns her,
In bräutlichem GewändeBeeilest du dich sehr,
Dem Rhein dich zu vermählenDem freien deutschen Rhein;
: Du kannst es nicht verhehlenDass deutsch auch du willst sein.
Du grubst in deutschen GauenDein Bett gar schmuck und schön,Durch Fluren und durch AuenUnd rauher Berge Höh’n;
An deines Bettes RandeSteh’n Dörfer ohne Zahl,
:|: Auch Städte blüh’n im LandeUnd Burgen schau’n ins Thal. :|:
Einst raubt’ in schnödem SinnenDich Mosel, welsche Macht,
Und mancher Burgen Zinnen,
! Sie stürzten über Nacht.
: Doch deutsch bist du nun wieder,
Deutsch bleiben sollst du auch,
.: Im Schutze deutscher Brüderj Stehst du nach altem Brauch.
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