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1 (1922) Buddenbrooks : Verfall einer Familie
Entstehung
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bis der Wagen, der rasselnd die Straße hinunterfuhr, imSchneenebel zu verschwinden begann.

Der Konsul stand gedankenvoll neben seiner Gattin, dieihre Pelzpelerine mit graziöser Bewegung fester um dieSchultern zog.

„Da fährt sie hin, Bethsy."

„Ja, Jean, das Erste, das davongeht. — Glaubst dudaß sie glücklich ist mit ihm?"

„Ach, Bethsy, sie ist zufrieden mit sich selbst; dag istdas solideste Glück, das wir aus Erden erlangen können."

Sie kehrten zu ihren Gästen zurück.

Fünfzehntes Kapitel

Thomas Buddenbrook ging die Mengstraße hinunterbis zum „Fünshausen". Er vermied es, oben herum durchdie Breitestraße zu gehen, um nicht der vielen Bekanntenwegen beständig den Hut in der Hand tragen zu müssen.Beide Hände in den weiten Taschen seines warmen, dunkel-grauen Kragenmantels schritt er ziemlich in sich gekehrt überden hartgefrorenen, kristallisch aufblitzenden Schnee, derunter seinen Stiefeln knarrte. Er ging seinen eigenen Weg,von dem niemand wußte . . . Der Himmel leuchtete hell,blau und kalt; es war eine frische, herbe, würzige Lust, einwindstilles, hartes, klares und reinliches Wetter von fünfGrad Frost, ein Februartag sondergleichen.

Thomas schritt den „Fünfhausen" hinunter, er durch-querte die Bäckergrube und gelangte durch eine schmaleQuerstraße in die Fischergrube. Diese Straße, die in glei-cher Richtung mit der Mengstraße steil zur Trave hin ab-

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