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1 (1922) Buddenbrooks : Verfall einer Familie
Entstehung
Seite
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denn Tom war ihr überlegen, da half nichts; er würdewieder eine Antwort finden und die Lacher auf seiner Seitehaben. Sie zog nur mit geöffneten Nasenflügeln heftig dieLuft ein und hob die Schultern empor. Als aber die Kon-sulin von dem bevorstehenden Ball bei Konsul HuneuS zusprechen begann und etwas über neue Lackschuhe fallen ließ,nahm Tony auch den anderen Ellbogen vom Tisch und zeigtesich lebhaft bei der Sache.

„Ihr redet und redet", rief Christian kläglich, „und diesist so fürchterlich schwer! Ich wollte, ich wäre auch Kauf-mann —!"

„Ja, du willst jeden Tag etwas anderes", sagte Tom. —Hierauf kam Anton über den Hof; er kam mit einer Karteauf dem Teebrett, und man sah ihm erwartungsvoll ent-gegen.

„Grünlich, Agent", las der Konsul. „Aus Hamburg.Ein angenehmer, gut empfohlener Mann, ein Pastorssohn.Ich habe Geschäfte mit ihm. Es ist da eine Sache . . .Sage dem Herrn, Anton — es ist dir recht Bethsy? — ermöge sich hierher bemühen . . ."

— Durch den Garten kam, Huk und Stock in der selbenHand, mit ziemlich kurzen Schritten und etwas vorgeftreck-tem Kopf, ein mittelgroßer Mann von etwa Z2 Jahrenin einem grüngelben, wolligen und langfchößigen Anzugund grauen Zwirnhandfchuhen. Sein Gesicht, unter demhellblonden, spärlichen Haupthaar war rosig und lächelte;neben dem einen Nasenflügel aber befand sich eine auffälligeWarze. Er trug Kinn und Oberlippe glattrasiert und ließden Backenbart nach englischer Mode lang hinunkerhängen;diese Favoris waren von ausgesprochen goldgelber Farbe. —