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Lehrbuch der höheren Seelenkunde; oder: psychische Anthropologie : eine Vorarbeit in Absicht auf die Hauptlehren vom Höchsten der Menschheit ; auch für Kirche und Staat
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388
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tur! Und spricht da nicht wiederum der hohe oder hochfah» >rende Geist, wenigstens ein Verwandter dessen, der uns !oben (S. 155.) erschienen ist? Was aber die Sache be- !rrifft, so ist derselbe bloß (mehr konnte man da nicht se-hen) auf der Oberfläche hingefahren. Aber so mächtig ist1 . das logische Blendwerk:Natur überhaupt" oder 'im weitern Sinne" und 2) das empirische Blendwerk i >Thatsachen"! Geblendet und gebunden von dem erstern,hat ein solcher Wissenschafter noch keine Ahnung davon,daß jenes Wort sich zur Bezeichnung eines Gattungsbegrif-fes darum nicht eigne, weil es mit dem Beyworte geistigoder sittlich eine Metapher ist; über den Versuch des Mit-arbeiters aber, tiefer zu gründen und schärfer zu bestimmen,wird dann flüchtig weggegangen; und von dem empiri-schen Blendwerke gefesselt, vermischt er unter dem TönendenThatsachen" Geschichte und Philosophie, indem er keines-wegs daran denkt, I. waö, ja wie viel Thatsachen inder Rede von der Menschheit voraussetz-'n, weil er eben vondem metaphysischen Objekte nicht ausgehet, sonderndasselbe im besten Falle bloß, wie in der populären >Darstellung, vorausgesetzt (Darst. d. allg. Philos. S. izi !n. 158), und II. (absichtlich wird dieser Grundpunkt lnoch einmal zur Sprache gebracht) was von Seite des ^Subjekts erfoderlich sey, wenn ihm an dem Menschen, ,an dem Mitmenschen oder an sich zufolge der Unzertrenn-lichkeit der objektiven Menschheit von der subjektiven, nichtbloß Natur und Verstand erscheinen sollen! Aber frcylichbey dem bekannten Gange der neu- europäischen Kulturentstand gerade im Lande der Wissenschaft ein ganz eigen.sHinderniß gegen diese Grundansicht. (D. d. allg. Philos.

S. l(>5 u. I8Y). Und wie viel kommt zu jener logischenTäuschung noch von Seite der Angewöhnung, bey jenerso gemeinen Rede, und selbst des Ansehens dem zufolge,was oben schon über das vielgebrauchte WortNatur"bemerkt worden! So dürfte noch gefragt werden: welches ^ist wohl (nach einer Bemerkung von Iacobi) für die Phi- ^losophirenden das größereHauskreuz" das Wort Ver-nunft oder das Work Natur? In derselben Lit. Zeit. !

ward, vor einiger Zeit, die Natur überhaupt aufgeführt, j

solche in die innere und äußere, höhere und niedere, geistige ^

und physische rc. abgetheilt, und diese Naturlehre, dieses i

logische Spiel mit einem (so) unbestimmten Worte, wäh- ^

rend so viele Bedeutungen (laut der Darst. d. allgem. Phi-los. S. 254.) zusammenspielten, als die wahre'Naturphi- ^

losophie" der Schcllingischen entgegengesetzt in einem eige- s

nen Aufsatze. Da waltete der bloßelogische Scharfsinn"! !