tur! Und spricht da nicht wiederum der hohe oder hochfah» >rende Geist, wenigstens ein Verwandter dessen, der uns !oben (S. 155.) erschienen ist? Was aber die Sache be- !rrifft, so ist derselbe bloß (mehr konnte man da nicht se-hen) auf der Oberfläche hingefahren. Aber so mächtig ist1 . das logische Blendwerk: „Natur überhaupt" oder '„im weitern Sinne" und 2) das empirische Blendwerk i >„Thatsachen"! Geblendet und gebunden von dem erstern,hat ein solcher Wissenschafter noch keine Ahnung davon,daß jenes Wort sich zur Bezeichnung eines Gattungsbegrif-fes darum nicht eigne, weil es mit dem Beyworte geistigoder sittlich eine Metapher ist; über den Versuch des Mit-arbeiters aber, tiefer zu gründen und schärfer zu bestimmen,wird dann — flüchtig weggegangen; und von dem empiri-schen Blendwerke gefesselt, vermischt er unter dem Tönenden„Thatsachen" Geschichte und Philosophie, indem er keines-wegs daran denkt, I. waö, ja wie viel Thatsachen inder Rede von der Menschheit voraussetz-'n, weil er eben vondem metaphysischen Objekte nicht ausgehet, sonderndasselbe im besten Falle bloß, wie in der populären >Darstellung, vorausgesetzt (Darst. d. allg. Philos. S. izi !n. 158), — und II. (absichtlich wird dieser Grundpunkt lnoch einmal zur Sprache gebracht) was von Seite des ^Subjekts erfoderlich sey, wenn ihm an dem Menschen, ,an dem Mitmenschen oder an sich zufolge der Unzertrenn-lichkeit der objektiven Menschheit von der subjektiven, nichtbloß Natur und Verstand erscheinen sollen! Aber frcylichbey dem bekannten Gange der neu- europäischen Kulturentstand gerade im Lande der Wissenschaft ein ganz eigen.sHinderniß gegen diese Grundansicht. (D. d. allg. Philos.
S. l(>5 u. I8Y). Und wie viel kommt zu jener logischenTäuschung noch von Seite der Angewöhnung, bey jenerso gemeinen Rede, und selbst des Ansehens — dem zufolge,was oben schon über das vielgebrauchte Wort „Natur"bemerkt worden! So dürfte noch gefragt werden: welches ^ist wohl (nach einer Bemerkung von Iacobi) für die Phi- ^losophirenden das größere „Hauskreuz" das Wort Ver-nunft oder das Work Natur? — In derselben Lit. Zeit. !
ward, vor einiger Zeit, die Natur überhaupt aufgeführt, j
solche in die innere und äußere, höhere und niedere, geistige ^
und physische rc. abgetheilt, und diese Naturlehre, dieses i
logische Spiel mit einem (so) unbestimmten Worte, wäh- ^
rend so viele Bedeutungen (laut der Darst. d. allgem. Phi-los. S. 254.) zusammenspielten, als die wahre „'Naturphi- ^
losophie" der Schcllingischen entgegengesetzt in einem eige- s
nen Aufsatze. Da waltete der bloße „logische Scharfsinn"! !