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Wissenschaft) mit der gemüthlichen Ergreifung deS Göttli-chen — mit der ursprünglichen Anerkennung rc., nächst je-ner Ankündigung — zusammenfallt. Aber so bildet eö jaden nächsten, subjektiven Grund der Philosophie als Wis.scnschaft. Unterscheidet nicht die Wahrheilsliebe dergestalt,nach der tiefsten Ansicht, den Philosophen von dem Sophi-sten? Und stehen nicht darum, wie der Geist der Wahr-heit und Tugend, so auch die Tugend- und Wahrheitsliebein einem inner» Verbände?
Auch dürfen wir sonach daS Wahrheitsgefühl, beysolcher Hinsicht auf die Wissenschaft, mit dem Gewissennicht —wenigstens nicht zunächst und schlechthin —zusammen-stellen. Denn i) das Gewissen ist ja immer ein Objektives,Gegebenes, da ihm die subjektive Thätigkeit, selbst als Ur-thätigkeit, entsprechen soll, da es folglich vor selbiger her-geht, indem und wie es gesetzgebend eintritt; und 2) das-selbe bezieht sich, einem bekannten, entschiedenen Sprach-gebrauch zufolge, auf das Leben und hiemit auf das Gute.Nur wie das Wahre und Gute, nach der idealischenAnsicht, von dem Einen Göttlichen auSgehen, und dannauch subjektiv, wie objektiv, in Eines zusammcnfallen: nurso mögen wir auch das Gewissen auf die Wissenschaft be-ziehen. Vermittelt durch die Gewissenhaftigkeit kommt so-dann die Gewißheit der Wissenschaft zu. So mag denn —Wie auch in einem frühern Versuche schon gezeigt worden— die Grammatik wiederum füglich der Äelophysik die-nen t Gewissen, Gewissenhaftigkeit, Gewißheit. Sehenwir aber auf jenen Sprachgebrauch zurück; so dürfte füg-lich gesagt werden; 1) die Ankündigung des Göttlichen,geht auf das Leben und die Wissenschaft; 2) das Gewissengeht vornehmlich auf das Leben, und 3) die Offenbarungvornehmlich — nicht ausschließlich — auf die Wissenschaft,da und wie eben in dieser das Licht aufgehen oder reflek-tirt werden soll: und die Wissenschaft erscheint dann aller,dingS wieder als Mittel zudem höchsten Zwecke der Menfch-
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