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der in das nämliche System nicht eingeht, — als „Philo-sophen." Freylich ist dieser Fanatismus in der Erscheinungwohl verschieden von jenem. Aber wohin strebt er? Undzeiget sich, bey dieser Ansicht, noch ein Sachunterschied?— Auch ist nicht zu läugnen, daß mit der Wissenschaft derpolitische Fanatismus, zumal in einem jungen, feuerigenKopfe sich verbinden kann. Allein der bloße Wahnsinn,wie er in der einseitigen Richtung sogar einen sonstedeln und denkenden Geist ergreifen kann, soll nimmermehrFanatismus genannt werden. Und wo ein solcher Fall,nach dem sprechendsten Zeugnissen, wirklich Vorlage: damüßte die Ursache zuvörderst in dem Aeußern, in ganz be-sonder» Umgebungen und Einflüssen aufgesucht werden.Welche Aufgabe für den Arzt, den „Physicus" und den„Kriminalisten"!
Daß die Phantasie gleich der Neigung oder dem Her-zen, mit dem Kopfe davon laufen, und dieser mit ihr zu-gleich in Einer Richtung zusammenwirken könne: dafürgibt uns ja die empirische Psychologie der Thatsachen garviele. Die Wirkung ist bald rein -physisch, bald ethischund physisch zugleich. Daher z. B. der Schwindel bey demGedanken: „wie, wenn ich hinabfiele?" ja: „wie wenn ichmich hinabstürhte?" — und dabey eine Regung, eine Hin-neigung . . ., d. i. eine Art von beginnender Narrheit!Und woher die ,,Schwindeleyen" im Felde der Wissen-schaft? woher besonders der idealistische Schwindel oderSchwindelgeist? — 2" der „Salbaderey" ist freylich mehrein Spiel der Phantasie mit Gefühl und Empfindung.Aber es gibt einen Muthwillen, den die Phantasie mitdem Verstände hervorbringt, und der wohl auch bis zurBarbarey oder Grausamkeit fortgeht: der Lust trieb der,sich erst bey der Vorstellung von dem „Durcheinander",waS z. D. ein im Hause da und dort ausbrechende» Feuerhervorbringcn würde, als Lachtrieb äußerte, — reiztzum Versuche u. s. f. Auf solche Art mag ein, im An-fänge bloß kindischer, Mulhwille boshaft und grausam