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nach Würdigung jedes Gegebenen strebt, ist mit ihm deroffene Blick für jeden Strahl des Wahren, woeö immer sich zeige und herkomme, verbunden.Auf solche Art ergibt sich eine gründliche Bewah-rung vor jeder kn echtischen Anhänglichkeit anirgend ein System, an irgend eine besondere und auö-schließende Formel, heiße dann solche philosophisch odertheologisch, spekulativ oder mystisch u. s. w. Und indem derTiefsinn auf die Vernunft zurückgehet, der Scharfsinn abervon dem Verstände herstammt, behauptet das Göttlicheseine Oberherrschaft auch dadurch und auf solche Art imReiche der Menschheit: immer mehr, wenn auch nur all-mählig, werden die Bande gelöst, welche die Zeit oderGewohnheit bilden und befestigen mochte. Auch kann dem-nach nur in Absicht des Scharfsinns, nicht deö eigentlichenTiessinns *), eine Verschiedenheit in der Anlage zwischenMenschen und Menschen Statt finden. Und was entschei-det im Menschenreiche, so wie dieses mit dem Universumverbunden ist?
Mit der Wissenschaft hängt bekanntlich die Spracheauf besondere Weise zusammen, da und wie im Gebietederselben das Setzen (der Satz) vorkommt, und damit ebendaS Sprechen in Eines zusammenfällt.
Was die empirische Psychologie über den Ursprung derSprache überhaupt aufzuweisen vermag, setzen wir an die-sem Orte als bekannt voraus, — so wie jenes Wunder,jenes Geheimniß, das kein menschlicher Geist zu erklärenvermag. Genug, daß auch hiebey daS tiefere Band derHumanität, wie da jeder spätere Mensch von dem früherenabhängt, erhellet, selbst auf eine höhere Urquelle zurück-
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) O. d. allg. Philos. S. ZSZ.