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tige, schriftliche und mündliche, Mittheilung Statt finde»soll. Wie kann da nächst der Einheit deS Geistes — deSächten in der Tiefe deS Gemüthö — die Einheit der Gei-ster (Denkgeister) eintreten?
4.
Anwendung auf die Wissenschaft und die
Sprache unter diesem Gesichtspunkteder Anthropologie.
Was bisher von dem Verständigen überhaupt, in des-sen Verbindung mit dem Physischen, gesagt worden ist: daSgilt auch von dem Verstand auf seiner höchsten Stufe alsVermögen der Wissenschaft oder, was hier Einesist, der Wissenschaftlichkeit.
Daö Denkgeschäft kann zuvörderst nicht gelingen, wodie Denknerven noch im erfoderlichen Grade nicht er-starkt sind. Daher wäre es wohl gar nicht weise, wenn z. B.schon dem Knaben von 10 bis 12 Zähren, und selbst demwerdenden Jünglinge schon die Mathematik oder die Philo-sophie oder gar beyde vorgetragen würden. Wie leichtkönnte da «ine weitgreifende Abneigung gegen alle Wissen-schaft sich anseßen! Und gesetzt, der reifere Knabe, der wer-dende und talentvollere Jüngling ergreife mit Muth undBeharrlichkeit den wissenschaftlichen Gegenstand: wie leichtmögen da Körper und Geist, jeder in seinem tiefstenGrunde, leiden! Denn waö gewähret, was frommet dereinzelne, wissenschaftliche Gewinn, wenn dabey Anmaßung,Dünkel und Uebermuth entstehen, sich festsetzen und in diejugendliche Seele tief einsenken?
Dazu kommt gar leicht die physische Ansicht derDinge, auf dem ersten Wege der Entwickelung natürli-cher Weise entstanden, und so (mehr oder weniger) befe-stigt durch die Macht der Angewöhnung. Dagegen mußselbst eine Art von geistiger Umwälzung (Revolution) vor-