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gen des Gegentheils. Daher die Verblendung, Verfinste-rung u. s. w. des Verstandes durch die Leidenschaft, so wiedurch jenen Affekt, welcher, des Menschen unwürdig, ne-ben der Leidenschaft im einjelnen Momente hervorgeht;daher das Ueberraschende, Hemmende und Bindende, wel-ches für die Denkkraft als solche in diesem Affekte liegt!Daher eine Befangenheit, — Unfrey heit, und diesevon dem Willen auf den Verstand übergegangen! (Th. l.Nr. III. i.) Und sey eS auch, daß die Leidenschaft den Ver-stand für ihren Zweck scharfe; so wird selbiger im Gan-zen doch immer mehr abgestumpft und aufgezehrt, zumalwie eben die Leidenschaft zu gleicher Zeit an dem Gehirnzehrt, frißt, und das Organ, die Nerven, welche demDenkgeiste zu dienen bestimmt sind, zerrüttet. Welche That-beweise liefert hiezu das „Irrenhaus" — in diesen Wir-kungen der Wollust, des EhrgeitzeS u. s. f.! Auch dieAeußerungen, welche da Vorkommen, sind ein sprechenderBeleg. Denn wie ganz anders lauten jene, wo die Quelleder Verstandeskrankheit, des Wahnsinns re. in derNatur allein gelegen war! — Im Vorbeygehen, „Geistes-krankheit, psychische" re. dürfte wohl ein solcher Zustandnicht füglich genannt werden: höchstens kann der Aus-druck nur die formale Seite des Geistes betreffen', daauf der r ealen *) weder Gesundheit noch Krankheit imeigentlichen Sinne, sondern nur (zunächst von der Seitedes Subjekts und in der Sprache der Ethik) entweder dieSittlichkeit oder die Unsittlichkeit Statt findet. Nur un-ter Voraussetzung der Sittlichkeit gilt: .Mens ssna incorpore szno". So findet sich zugleich ein Metaphori-sches ein, wahrend der Materialist selbst das Laster fürbloße oder eigentliche Krankheit erklärt. Und wer möchtevollends von einer Vernunftkrankheit sprechen? —
) moralischen — »ach der nächsten Bezeichnung, welche der Ethikangehört.