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derS entschieden. Selbst von dem Physischen, wenn dieerregende Kraft eines solchen besonders sichtbar hervorgeht,wird daö „Begeisternde" und, als Folge, der „Begei,sterte" nur scherzweise gebraucht. Der „Gottbegeisterte"aber fällt, als pleouastische Rede, der praktischen Dar-stellung zu. Auch soll die Leidenschaft nimmermehr eifrig oderEifer genannt werden, wie „brennend", warm und kräf-tig auch der Eifer scyn mag, in irgend einem besonder»Falle. Denn der Unsittliche steht zu niedrig, um auchnur eifrig seyn zu können. Zürne», auffahren und wüthenmag er: allein er darf nicht einmal „zu eifrig" heißen.Denn im Begriffe des Eifers ist das Merkmal der Sitt-lichkeit wohl entschieden. Und wo ein Zuviel, ein Heber,maß eintritt, da kpmmt dieses von Seiten der Phantasieund des Temperaments; und höchstens fehlet, nächst demumfassender» Blicke des Verstandes, jener höhere Grad vonSittlichkeit, der, vorausgesetzt die Güte, sittliche Willens-stärke genannt werden darf, wie eben nur diese Maß zuhalten vermag, wo der schöne Affekt selbst, nach irgendeinem besondern Anlässe, mächtiger eintritt. Redet manauch von einem wilden Eifer; so betrifft das Wildenur jenes Uebermaß und zugleich die Erscheinung: nur wiedasselbe anhält und überwiegt, verschwindet der Eifer selbst.Es findet dann nur ei« Naturgebilde Statt, oder — «Sfolget die Leidenschaft. Ganz' anders sicht freylich der Weit-ling die Sache an. Der gewandte, feinere Weltling, dersich etwa einen Welt- und Staatsmann nennet, zumal einalter, erschöpfter Wollüstling dieser Art wird gerade denAmts- oder Beruföeifer, so wie jede kräftige Aeußerungfür die gute Sache und selbst gegen eine schreyende Unord-nung, — „leidenschaftlich" finden, und, wie den Eifer Lei-denschaft, so auch die entsprechende Aeußerung desselben,„unwürdig" und vielleicht gar unsittlich nennen. Dennwas ist ihm Sittlichkeit, und Würdigkeit? Nichts weiterals Klugheit und Sitte, die man die schöne oder feine