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aufphysischen Genuß, sondern auf den Schein, wie solcher indiesem Lande der Erscheinungen der Selbstsucht zu dienenvermag, auögehen. — Und: 2) Zu demp hysischen Zweigeder Selbstsucht gehören nicht nur die Wollust, im weiterenSinne, und die Hab - oder Gewinnsucht, die sich zunächstin dieselbe aufiöst, sondern auch der Geiz, die Sparsuchtu. s. f. Denn auch der Geizige geht auf den physische»Genuß auö, schiebt er gleich denselben immer weiter hinaus.Auch mag, indem er seine Mittel mit dem Mangel einesAndern vergleicht, der gemeine Stolz sich mit dem Geizeverbinden.
UebrigenS mögen die Leidenschaften überhaupt, in diebegehrenden und verabscheuenden eingetheilt werden. UndHaß, Rache oder Rachsucht u. dgl. sind theils abgeleitetetheils zusammengesetzte Leidenschaften. Wenn aber die Be-friedigung der Leidenschaft ein Wohlseyn gewährt; wenninsbesondere die Rache süß heißt, und die befriedigte Ehr-sucht, Eitelkeit u. s. f. die wohlthuende Empfindung, wel-che sie verschafft, sichtbar und recht sprechend abdrückt:so ist hier allerdings eine besondere Einwirkung der Psycheauf die Physis, indem das Selbst dergestalt in dem Selbst-erhaltungstriebe vortritt; und selbst indem thierischenLebenentsteht eine entsprechende, behagliche Aufregung. AlleinLiese angenehme Empfindung kann nicht dauern, weil derGeist zugleich als Subjekt mit sich selber, da und soferndieses von der objektiven Menschheit nicht trennbar ist, imWiderstreite lebt.
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich nun von selbst,Laß die Leidenschaft mit der Begeisterung nicht verein-bar sey, ja daß zwischen dieser und jener ein trennenderGegensatz Statt finde. Oder sollen wir auch eine „Be-geisterung deS Bösen" annehmen? Die Logik, wie sichdiese mit der Grammatik verbindet, spricht allerdings da-für, indem eben der „böse Geist" dem „guten" gegenübersteht. Allein der metaphysische Genius hat, bestimmendmit seinem höher» Rechte den Sprachgebrauch, bereits an-