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Hier nun, wo Empfindung, Trieb und Begierde imAffekte dergestalt Zusammentreffen, ist allerdings die Le,bendig kert, und zwar in höherem Maße. Allein gleich»wie nicht schlechthin Ein Leben im Menschen, so darf aucheben nicht Eine und dieselbe Lebendigkeit gesetzt und ausge-stellt werden. Und wie erscheint die „Lebendigkeit" im letz-teren Falle? Oder welche Lebendigkeit kommt da vor, vonder psychischen Seite und, besonders in der Folge, auf derphysischen?! — Die poetische Nede von dem ,,Urleben"reicht da nicht zu, und kann (selbst bey dem Bessern undSchonern, was etwa sonst nebenher vorkommt) bald denMaterialismus bald den Widerspruch keineswegs bergen.Ein Beyspiel aus der neuesten Zeit; „Der Mensch, — er,„der Sohn der Erde (?), kann sich nicht losreißen von„dem mütterlichen (!) Boden, und sich dessen als eines„fremden bemächtigen, da er vielmehr sein Leben und seine„Lebenskraft nur aus und in ihm (?!) hat. Er ist dem-nach demselben zugeekgnet; aber nicht als Sklave, sondern„als Sohn, als freyer Sohn, in dem das Erdenlcben„selbst ein neues, lichtgewordenes Leben lebt. Als solcher„herrscht er über die andern Lebendigen der Erde, weil in„ihnen das Leben nicht frey wurde, weil sie der Erde skla-visch zugethan sind. Er herrscht über sie nicht jo, als„wenn er über ihr irdisches Leben als ein ihm fremdes Ge-„walt hätte; sondern weil sie in seinem Leben wie in dem„Erdenleben — da sein Leben das freye und lichtgewordene„Erdenlcben selbst ist — befasset sind. Damit ist klar,„daß nicht eigentlich (!) der Mensch das Leben der Erde„beherrscht, daß vielmehr das im Menschen sich in sich„selbst zurückfaffende (!!), zum Selbstbewußtseyn (?) ge-langende Leben der Erde sich selbst durch ihn beherrscht*),das zum Selbstbewußtseyn gelangende, wie es ist in
) Auch so liefert die Idealist!! ein Seikenstück zu der Mystik:„Wenn der Mensch gut handelt, so handelt eigentlich (!) nichter, sondern Gott in ihm."