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der Sophistik oder dem SophisticiSmus, da eben demSophisten die Sache, worauf eS zunächst subjektiv an-kowmt, fehlet! die Vernünftigkeit und hiemit die ursprüng-liche Gründlichkeit *); und
I!) Wissenschaft und Leben, Theorie und Praxisin Absicht auf die Lebens- oder eigentlich praktische Philo-sophie**), wie nun das äußere Leben, die empirische Pra-xis, unter Voraussetzung des inner» Lebendei?' und folg-lich — da solche zugleich eine fortwährende Sitzung ist —in Verbindung damit die Aufgabe ist.
Zugleich aber muß wohl erkannt seyn, wie eigentlichdie Vernunft bey solcher Rede von der Freyheit unddem Willen auf der einen Seite, und von dem Verständeals Vermögen und Kraft auf der andern vorausgesetztist. Die Vernunft — in jener Bedeutung des Wortes,die hoffentlich nunmehr die eigentliche heißen darf —ist weder ein Praktisches noch ein Theoretisches; unddie Konkretion, die scholastisch verhüllte und ästhetisch ge-schminkte Popularität I des neuern Kritikers: „erkennendeund handelnde Vernunft" (abgesehen von dem Intellektua-lismus, welcher da zugleich redet!) soll unS noch wenigertauschen, als die bekannte Unterscheidung des alten Kriti-kers, obgleich irgend ein anderweitiges Verdienst so wenig,als der Werth dieser Kantischen Bestimmung zu ihrerZeit, auch dabey verkannt werden darf* *). Sondern dieVernunft liegt allen Praktischen und Theoretischen zumGrund, und zwar ^) als Vermögen und Gewissenjede Praxis, der unsittlichen sowohl als der sittlichen, mußL) als Vermögen, Gewissen und (ächter) Geist,
*) D. d. allg. Philosophie S. 201 und 2l7 dgl. mit S. 54Y— 554-
*') Daselbst S. 355 — 360 . Endlich wird ja wohl auch jenesSchulgespenst weichen: „die theoretische und praktische Philoso-phie" nach Aristoteles!
«*') Daselbst S. 52 u. 2y3. Dann werken auch diese Schulge-bilde — da, wo es auf das Erste ankommt — verschwinden?