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Wissenschaft vortritt, —das gute oder böse, sittliche oder un-sittliche (in der Sprache der allgemeinen Philosophie: dasvernünftige oder unvernünftige) Leben eintreten solle. Nurmuß zugleich erkannt seyn und stets bedacht werden, wie-fern die Physis — menschlicher Leib unter die Herrschaftder Psyche — des Geistes als Substanz und Subjekts imtiefsten Sinne, d. h. des Willens, gestellt ist; 1. wie selbstda, wo das physische Leben mit dem psychischen verbundenist, und so das Menschenleben nach jener Gesammtansicht(Nro. 1 . 1.) sich einfindet, das erstere am oder im Menschennicht ganz unter des Willens Botmäßigkeit steht, und 2.wie dasselbe nicht bloß im Schlafe dem Bereiche des Wil-lens Rttzogen ist, obwohl er zugleich erhaltend und selbsterhöhend oder, auf der anderen Seite, zerrüttend undzerstörend auf diese Natur einwirken kann, je nachdem näm-lich seine Richtung und die von dieser ausgehende Stim-mung beschaffen ist. Also schlechthin kann die Besee-lung und Belebung der Physis, welche da zum menschlichenLeibe gestaltet ist, nicht von der Psyche oder dem mensch-lichen Geiste abgeleitet werden. (Zu Nro. ll. 2.) Za , nurdann, nachdem der Geist als Subjekt eingetreten, geht der-selbe eigentlich als belebend und so als Seele hervor. Wieer aber sonst, vor - und nachher, mit jener belebendenKraft, die bey bloßen Naturwesen, Pflanzen - und Thier-seele genannt wird, zusammenwirke oder sich zusammensin-de, muß wohl ein Geheimniß für jede Wissenschaft heißen.Denn Solches gehöret zu dem, was man längst daö Ge-heimniß der Schöpfung genannt hat. Und es gilt wieder:man fordere nicht von der Wissenschaft, was nur die All-wissenheit leisten könnte!
Dies vorausgesetzt; so mögen nun, mit Rücksicht aufunsere Lehre von den Vermögen und Kräften, folgende Be-stimmungen über daö Leben wohl gültig seyn:
t. Vernunft, Vernunftstimme, Vernünftigkeit,oder Unvernünftigkeit;