Nachbild eine wesentliche Einheit gesetzt und angenommenward; eine Setzung, die gegen das neu-aufstrebende Mönch»und Pfaffenthum (den Positivismus, der sich Christianis»mus und insbesondere KatholiciSmuS nennt) so nothwendigals entscheidend ist: nothwendig für die Kirche und dieGeistlichkeit sowohl als für den Staat! (Nr. II. 1.)
Auch können wir allerdings der Idee zufolge das ei-gentliche Menschenleben bloß im Geiste des Menschen auf-fassen; wo nämlich die idealische Ansicht besonders hervor-tritt, und dann, wie das Neinmenschliche, so auch daSLeben des Menschen im Unterschiede vom Naturleben hcr-vorgchet: Nro. 1.2. Wohl ist die metaphysische Ansicht, derzufolge sich die Setzung „Geist und Körper" und dann „gei-stiges und physisches Leben" ergibt, — auch eine idealische.Allein jene Setzung entstand nur im Vergleiche mit demStandpunkte der empirischen Psychologie; und nur indemdie metaphysische neben dieser auftrat,-hieß jener Stand,Punkt der metaphysische, obwohl der Körper, also ein Ge-genstand der Anschauung oder physischen Vorstellung, hin-zukam. So war die Ansicht eben nicht bloß metaphysisch,ln Nro. I. 1., und folglich von der idealische« in Nro. 1.2.noch verschieden. Dieser zufolge erglänzt, wie der reineMensch nach Carus, so auch das Menschenleben — Un-sterblichkeit. Und wenn jenes Christliche: „Wer an michglaubt, der stirbt nicht", zunächst eine subjektive Beziehunghatte; so war hicbey eine objektive Bedeutung vorauöge»setzt. Auch gilt dasselbe von jener frommen, erbaulichenRede: „Gott ist die Wahrheit und das Leben", so wie vondem göttlichen AuSspruche: „Ich bin der Weg, die Wahr-heit und das Leben." ES ist hiebcy eine Beziehung aufdie subjektive Menschheit, wovon bisher in dieser Lehre vomGeistesleben, noch keine Rede gewesen. Bey solchem Hin-blick aus den Menschen erscheinet jene Sache, worauf derMenschheit Würde und Heil beruht, wie demselben dasGöttliche verwirklicht (realisirt) werden soll: daher das Le-bcnsprincip im Gegensätze mit der „Todsünde" (in jener Le-