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sonach ist eine bekannte, erbauliche Nede, die nunmehr po-pulär klingt, selbst aus dem tiefsten, d. i. aus dem meta-physischen, Grunde hervorgegangen.
Und in welche Kategorie gehört nun die Vorstel-lungskraft oder, wie ehedem auch gesagt wurde, Vor-stellkrast? *) Denn jenes Wort ist, nächst dem Vor-stellungsvermögen, wohl geltend geworden, während sichdie Wahrnehmungskraft überall nicht ergeben hat,trotz dem Wahrnehmungsvermögen. Nur findet sich beson-ders da bey der Vorstellungskraft, noch eine große Unbe-stimmtheit. Sagen wir, dem Obigen zufolge: menschli-che Vorstellungskraft (überhaupt); so kommt die be-kannte Drcyheit wieder: und der Sinn sowohl als derVerstand dürfte sich geltend machen — jener als die physi-sche, wie dieser als die logische, Vorstellungskraft. Aberwie könnte die Vernunft, nachdem wir sie in ihrer Entwi-ckelung zum Gewissen nur eine Macht genannt haben,nunmehr als Kraft aufgeführt werden: die metaphysischeVorstellungskraft? Vielleicht scheint folgende Bestimmungnicht ungültig: Kraft, nämlich diese, ist der Vernunft inBeziehung auf das Leben und die Wissenschaft, so in Ver-bindung mit dem Willen und dem Verstände — eben inAbsicht auf den Eintritt (die Genesis) und der Entwickelungder Zdee. Dahin weiset die Darst. d. allg. Philos.S. 298—500. vgl. mit S. 202.
Auch mag noch gefragt werden: gibt eö denn nichtebenfalls eine Erkenntnißkraft? Das Wort findet sichvor; aber rS wird doch weit seltener gebraucht als z. B.
') Nach Denkkraft, da wir die Denkungskraft nicht ha-ben, obwohl die „Denkungsart". Rur gehet dieses Wort,im Vergleiche mit „Denkart", mehr auf das (weitere)Leben.