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in der Ethik aufgeführt werden. Ware aber die Vernunft,und zwar als Gewissen *) zunächst, nicht wohl vorausge-setzt; dann könnte sich eine neue, ganz ausgezeichnete unddaher besonders denkwürdige Verkehrtheit in wissenschaftli-cher Hinsicht ergebenindem nun der Blick nur auf dieFrepheit und somit bloß auf den Willen gerichtet würde,führte man natürlich das Wollen vor dem Sollen, dieKräfte vor den Gesetzen auf, indeß letztere ausdrücklichmit dem sittlichen Gesetz einerley wären, so wie dieses mit demGewissen zusammenfällt. Höchstens in Bezug auf das wei-tere Leben, und so nur auf einem untergeordneten Stand-punkte, könnte dann (meines Erachtens) ein Prüfenderdem neuen, psychologisch-ethischen Lehrsätze noch ein Wah-res abgewinnen **). Uebrigenö ist wohl auch eine solche
') Weiset nicht insbesondere auch die so verbreitete, selbst in denLebenskreis eingegangene, Sprache: „Vernunft und (ge-wissen", zurück auf jene reale— die metaphysische — Bedeu-tung des Wortes Vernunft? (Abgesehen von dem Pleonastischender Rede!)
") M. s. des Derf. Handb. d. Moralwiss. nach der 5t. Aust. rc.S. 1Z5 u. I5g. Wenn aber jenes „Hysteron Proteron" selbsteinem sonst eben so tiefen Denker als kraftvollen Darsteller be-gegnen könnte; so hätten wir einen Thatbeweis mehr, wieschwer und schwierig besonders die Lehre von den Vermögenund Kräften des Geistes seyn möge! DaS zuletzt Bemerkte be-trifft übrigens v. Weiller's akademische Rede: „Die Ethikals Dynamik", wie ein Vorhergehendes seine „Grundlegungzur Psychologie" (schon in der iten Aust. d. Lehrb.); und wiebey einer Kritik im 2ten Th. der Schrift „ Vernunft und Ver-stand" (bey Cotta 1827 u. 1808), so war auch bey diesen Be-merkungen des Derf. besondere Aufgabe : „smicus-, reä ma-gia amics veritas!". Denn stets theuer blieb ihm der Freund,wie der Lehrgenosse, am Lyceum in München. O daß er nochlehrte, noch lebte!! M. s. über die Lehrgabe des Unvergeßlichendie Beyträge „Zum Besten der deutschen Kritik und Philoso-phie" (Landshut 18,5) S. 268-270.; und ist diese Erscheinung,
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