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ausdrücklich nicht im alten, formalen Sinne genommenwäre. Und würde sodann nicht die Frey heit als Ver-mögen vor dem Willen bestimmt aufgeführet, folglich dieservon jener erst abgeleitet, mit Hinsicht auf das Wesen derMenschheit im Gange ihrer Bildung: so dürfte die wissen-schaftliche Tiefe nicht weniger als die Schärfe vermißt wer-den, selbst indem man jedes einzelne Bessere und auch Tie-fere in praktischer Hinsicht freudig anerkännte. — Sprächeman vollends von Kräften der Vernunft", wie deSGeistes, nachdem sie als Grundkraft aufgestellt worden; sowaltete da wenigstens eine Verwechselung der Vernunft mitdem Vernnnstwesen (Nr. Il). Noch auffallender abermöchte es seyn, wenn sofort auch „moralische und re.ligiöse Kräfte der Vernunft", etwa anstatt der mo-ralischen oder religiösen Anlage, aufgeführt würden. Nurder Wille kann, wenn unsere Lehre gültig ist, die morali-sche Kraft sowohl als die praktische genannt werden, imbekannten Unterschiede von der physischen, wie solche aus derphysischen Anlage hervorgeht. Und würde endlich von den„religiösen Kräften der Vernunft" so gesprochen, daßman dieselben als die „allerhöchsten", im Ernste derWissenschaft, ausstellte: dann fiele natürlich, vermöge derFolgerichtigkeit, das sogenannte Moralische auf die LiniedeS Bedingten hinab; und dem PfaffismuS sowohl als demMpsticismuS würde das Thor geöffnet, wie, an ihrem Or-te, die NeligionSphilosophie zeigt. Denn nicht das einzelneBessere, Widersprechende, sondern das Princip entscheidetin solchem Falle. Und ein falsches Princip, eine irrigeTheorie kann mittelbar gar weit und verderblich wirken, in-dem sich die Leidenschaft anschlingt, die Ehr, oder Hab-sucht dasselbe ergreift und auf ihre Weife benutzt. Nenntman hingegen die Vernunft „eine göttliche Macht, und dieKraft des Unsichtbaren in uns"; so kann dieserAusdruck als Metapher gelten. Und auf gleiche Art magder Edle „mit allen Kräften seines Herzen" nachdem Göttlichen streben.