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scheinet da jenes Formale, welches mit dem Schönen, dasvom ersten Realen ausgeht, eben sowohl vereinigt als da-von getrennt werden kann. Und was hinzukommt, ist dieAnlage zum Witz als eine ganz eigene Besonderheitund begründet auf eine ganz eigene, keiner Wissenschaft er-reichbare, innere Verbindung der Phantasie mit dem Ver,stände: wie könnten Einfälle, die man witzige nennt, ohneMitwirkung des letzter» gedacht oder als möglich begriffenwerden?
Wie aber die Phantasie ein Bestandtheil des ästheti-schen Vermögen ist, hat sie immer auch eine Beziehungauf die Sinnenwelt. Und wo diese Seite, daS Technischeoder Aesthetisch-Formale, eintritt, kommt nicht bloß jene,welche die Phantasie mit dem Verstände unter dem Ge-sichtspunkte deS Formalen verbindet, in Betrachtung.
Bep dem gedachten Begriffespiel (L.) ist kein Aestheti-scheö in Frage. Und als ein Gült geö kommt die Phan-tasie zu dem formalen Vorstellungövermögen besonders inAbsicht auf das Weitere, Abgeleitete.
k. Drey abgeleitete Vermögen.
1. DaS Erste, unter diesem Gesichtspunkte, ist wohldaS Erinnerungsvermögen. Auch dieses fordert eineeigene Betrachtung, — obwohl nur einige, nach demjeni-gen, was über das Denkvermögen und die Phantasie schongesagt worden ist, und so wie diese bepden mit dem „Ge-dachtniß" verbunden sind. Indem der Mensch bestimmt ist,zwey Welten miteinander zu verbinden, müssen die Ein-drücke, die er (im gesetzten Falle) aus der einen und auSder andern empfangen hat, aufbewahrt werden, zu jedemweitern Gebrauche. Wie könnte sonst die jener Bestimmungentsprechende Thatigkeit Statt finden? — Daher ein Vermögen der Auffassung, verbunden mit dem Vermögen derWiederhervorrufung (Reproduktion); und daher dann ebendas Gedächtniß als Niederlage, zu solchem Gebrauche: einBchaltniß, in dem sich Millionen von Eindrücken, Vorstel-