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abgetheilt werden kann. Die Zdee heißt bekanntlich schonseit längerer Zeit die Vorstellung des Uebersinnlichen, alsodie metaphysische, so wie die Anschauung in der engernBedeutung, welche dieses Wort auf die Sinnenwelt ein»schrankte, die physische, und die formale oder logische Vor-stellung mit Einem Worte der Begriff. Auf sede dieserWirklichkeiten weiset demnach die Möglichkeit hin, welcheVorstellungsvermögen genannt wird. Dieses Vermögenmuß daher in das reale und formale, und ersteres in dashöhere und niedere, wie das Wahrnehmungsvermögen, ab-getheit werden. Also dem Sinne entspricht das physische,dem Verstände das logische, und der Vernunft das metaphy-sische Vorstellungsvermögen — in der bekannten, aufstei-genden Linie des PädagogikcrS. Noch fehlet, meines Wis-sens, die wissenschaftliche Herausbildung dieser Ansicht oderAbtheilung. Aber führet nicht die Folgerichtigkeit selbstdazu? Und ward sie nicht von sener Seite durch den wis-senschaftlichen Sprachgebrauch selbst vorbereitet? Za warumgibt man auch dem bloßen Thiere Vorstellungen zu? undwarum dem Menschen auch „dunkle" oder „unbewußte"? —Dieses Vermögen ist folglich das umfassendste.
Aber auf das Gemüth, das Gefühlsvermögen und dieFreyheit, hat das menschliche Vorstellungsvermögen keineso nahe Beziehung wie die Vernunft nach unserer obige«Ansicht davon, obwohl Neinhold das Gewissen auch„die passive Vorstellung" nannte, weil und wie eS näm-lich vor der subjektiven Thätigkeit (Aktivität) hergeht. Dashöhere oder metaphysische Vorstellungsvermögcn zeiget we-nigstens mehr, als die Vernunft, auf daS Gebiet der Wis-senschaft hin, so wie diese von dem Leben und der Kunstunterschieden wird. Soweit ist das menschliche Vorstellungs-vermögen mit dem Wahrnehmungsvermögen einerley. Nä-here oder weitere Bestimmungen mögen sich, dem Gesagtenzufolge, leicht ergeben.
Und dürfte wohl das menschliche Vorstellungsvcrmögennicht zugleich das Vermö.gen des BewußtseynS ge-