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kommt, Kenntniß und Erkenntniß zu erhalten. Wohl,wie der Geist mit einem Körper als seiner Wohnung undseinem Werkzeuge nach der Gesammtbestimmung des Men-schen verbunden ist: so kommt der Sinn, selbst als Vermö-gen, allerdings dem Geiste zu. Allein wer möchte darumLen Sinn, mit seinen bekannten Organen, dem Geiste selbstzuschreiben: dem Geiste als solchem und folglich der meta-physischen Substanz?! Dieser Sinn kommt ja auch demThiere, als solchem, zu. Allerdings spricht man auch voneinem inneren Sinn: ein Schulgebilde (um nicht zusagen: ein Schulgespenst), das in der älter» Psychologie,lange schon und gar häufig, erschienen ist; und eine neuePsychologie gibt uns sogar, mit besonderem Nachdrucke,den innersten Sinn, so wie den Sinn für das Ue-tz ersinn liche, in derselben objektiven Bedeutung, d. h.als ein Angebornes und folglich allen Menschen Zukommen-Les. Auch ist in demselben Lehrbuche (übrigens nicht in demvorhin berührten) die Vernunft als Eines mit dem Ueber-sinnlichen vorgestellt. So hätten wir dann einen dreyfachenSinn: 1 . den äußeren, mit den fünf Organen, 2. den in-neren, und z. den innersten, wobcy jedoch unbestimmt blie-be, ob der Sinn für das Uebersinnliche zu dem innerenoder zu dem innersten gezählt werden müsse. Allein wenndasjenige, wodurch irgend ein Wohl und Wehe oder eineRegung im Leibe zur Kenntniß des Geistes gelangt, auchSinn genannt werden soll; so ist ja auch dieser Sinn einPhysisches: und daS Innere selbst, welches da vorkommt,ist ja für den Geist selbst ein Aeußeres, und heißt folglichnur im Vergleiche mit dem, waS durch ein Sinnorgan undso von Außen bekannt wird, ein Inneres. Der Ausdruckoder das Wort: „innerer Sinn, der innere Sinn", gibtuns überdies gar keinen Aufschluß darüber, wie denn jeneEmpfindung durch die Nerven als ihren Kanal zur Seeleoder zum Geiste hinaufgeleitet werde. Begreiflich ist wohldas Das (nach jener Verbindung eines Geistigen mit demPhysischen, und bey einem entscheidenden Blick auf jene