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Daher so viel Mißverstand und Wortstreit in der Nede vondem Menschen!
DaS Vermögen oder die Anlage in der Nede vomGeist re. ist demnach ein Objektives: aber diese Nede,— der Begriff von diesem Vermögen ist von einem Hin-blicke auf den Menschen als Subjekt begleitet. Alshinjukommend nimmt daö Formale an der Benennung Theil,die zunächst jenem Nealen zukommt: das Objektive.
Betrachten wir, jener Grundsetzung zufolge, daö Ver-mögen überhaupt; so muß auch dieses in das reale undformale (Sach- und Formvermögen?), und ersteres indaS metaphysische und physische abgetheilt werden.Letzteres heißt bekanntlich mit Einem Worte Naturvermö-gen, und gehet dann als eine Mehrheit in Betreff deSmenschlichen Leibes hervor. Die Lehre von diesen Vermö-gen müssen wir dem Physiologen ganz überlassen. Undwenn auch der Sinn, wie jüngsthin selbst in einem geprie-senen Lehrbuche der psychischen Anthropologie, dem Geistezugeschrieben wird, indem nun „Sinn, Verstand und Ver-nunft" als die drey Grundvermögen des Geistes auftretenoder gelten sollen; so dürste man solcher Lehre stark, ob-wohl gern anerkennend jedes anderweitige Bessere, wider-sprechen. Denn abgesehen indeß von dieser Zusammenstel-lung LeS Verstandes mit der Vernunft; so erinnert ja dieseAufführung „geistiger Vermögen" an die bekannte, aufstei-gende Linie des Pädagogikers: aber ausgehend von der,,Sinnlichkeit" oder dem „Sinne" richtet ja der Aufstei-gende hiebey sein Auge auf den Körper, den Leib; undsetzet er gleich den Geist hiebey voraus, so erscheinet ihmLoch unter jenem Worte schlechterdings kein Geistiges. DerSinn, in der eigentlichen Bedeutung des Wortes, ist als Ver-mögen die Fähigkeit oder (weil dieses Wort schon, wenigstensmehr als Vermögen oder Anlage, auf die Wirklichkeit undselbst auf ein Erworbenes hinwcist) — eben das Ver-mögen, von der Außenwelt, also von dem Phy-sischen, Kunde und dann, indem der Verstand hinzu«