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Lehrbuch der höheren Seelenkunde; oder: psychische Anthropologie : eine Vorarbeit in Absicht auf die Hauptlehren vom Höchsten der Menschheit ; auch für Kirche und Staat
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Zkrt, als objektiven und subjektiven, als Glied eines Gan-zen und als — geistiges — Einzelnwesen, so wie da dieFrey - oder Selbstthätigkeit und mit dieser entweder diewürdige oder unwürdige Individualität eintritt; und folg-lich VI. den subjektiven Geist in den guten und bösen, wür-digen, unwürdigen, moralischen und immoralischen re.; einewissenschaftliche Bestimmung, deren weitere Entwickelung,nächst der wissenschaftlichen Ergründung, dann insbesondere(wie man sieht) der Moralphilosophie anheimfällt. Wohindeutet indessen schon „der Engel in Menschengestalt", undwohin — das bekannte Gegentheil, wenn das eine unddas andere Wort mit einem besonder» und schönen Ernsteausgesprochen wird?! Aber bloß nach der Sache und hie-mit nach der allgemeinen Bedeutung, welche der Philoso-phie angehört, und ihrer Aufgabe entspricht, ist hier überalldie Frage: Jedes Positive, auf der einen und der anderenSeite, bleibt wieder dem positiven Theologen ganz überlas-se». Der Philosoph aber, der kein eigenes Wort hat, unddoch ein anderes, das in der Theologie vorkommt, schlech-terdings nicht gebrauchen will, weil es da vorkommt, —zeiget wohl nicht Muth und selbst Folgerichtigkeit, wenndie Philosophie auch der positiven Religionswissenschaft, undzwar nicht bloß und nicht zuerst in formaler Hinsicht, Vor-arbeiten soll.

Ganz Anderes, wenn auch zunächst eben nicht Natu-ralistisches, ergibt sich, wofern die alte, noch immer we-nigstens gar mächtig vorherrschende Schulsetzung: Sub-jekt und Objekt, angenommen und durchgeführt wird,da bekanntlich Elfteres dem Logischen, und dieses dem Gei-ste gleich gelten soll, so wie Letzteres der Natur oder demPhysischen. Für den Standpunkt der Logik, der formalenWissenschaft als solcher, ist diese Setzung allerdings gültig,indem das Uebrige, betreffend das Subjekt, vorausgesetztwird, und das Objekt unentschieden bleibt, und folglich kei-neswegs auf das Außere, aus die Natur im eigentlichen