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So arbeitet die höhere Anthropologie besonders derMoral- und Neligionsphilosophie vor. Diese Unterschei-dung des Absoluten soll in den Hauptzweigen der Philoso-phie angewandt und burchgeführt werden, — insbesonderea) gegen das grammatikalische Blendwerk, welcheseben dadurch entstehet, daß jene alte Bedeutung vorspringt,und dann allein gilt: wer daran gewöhnt ist, dem mußfreylich daS beschrankte Absolute widerlich, wie ein Para-doxon oder gar wie baarer Unsinn, Vorkommen; aber einSolcher hat die Macht und das Recht des metaphysischenGenius, im Vergleiche mit der grammatikalischen Bestim-mung auf dem Kulturwege, noch gar nicht begriffen, — undk) gegen daö neu- idealistische Blendwerk, worinzum Theil auch daS erstere waltet, mit dem aber ein logi-scher Schein sich verbindet, indem das Absolute als EinheitdeS Denkens und SeynS, deS Logischen und Physischen,und so als Totalität, Allheit u. s. f. aufgestellt wird: waskönnte da, kraft der Konsequenz, Hervorkommen, wenn auchunter dem Namen Gott ? Und was wäre dann der Mensch?
Den „innern" und „äußern Menschen" über-lassen wir füglich dem populären, praktischen und insbeson-dere dem asketischen Dortrage. Aber was ist wohl der „na-türliche Mensch" einer mystisch - scholastischen Theorie?Dieser Naturmensch fordert noch eine Bemerkung, mit Rück-sicht auf unsere Lehre von der menschlichen Natur. ES istmerkwürdig, daß demselben nicht der übernatürlicheMensch (diese wissenschaftliche Bestimmung), sondern dergetaufte — wiedergeborne oder Christ entgegengesetzt wurde.Wenigstens kam der übernatürliche Mensch viel seltener vor.Aber von welcher Natur des Menschen, von der geistigenoder physischen, stammte nun jenes Beywort ab? Die be-rührte Theorie antwortet: von der gefallenen Natur. Wieviel aber gegen diesen Ausdruck, um der Sache willen, zuerinnern seyn möge, geht einigermaßen schon aus dem vor-hin Gesagten hervor. Das Uebrige wird an diesem OrtetheilS der Moralphilosophie Vorbehalten, theils der theolo-