68
Naturphilosophie unserer Zeit gelegt hatte, ausgegangeneund dann über dieselbe hinausstrebende akademische Mystik *):so wird die Menschheit wieder, wie man sieht, im Grundeund Wesen vernichtet; und nur unter dem erbaulichen oderpoetischen Gesichtspunkte kann das Bessere und Treffliche,was noch vorkommt, gewürdigt und ausgezeichnet werden.Von der Folgerichtigkeit aber müssen wir da, wo solcheWürdigung Statt finden soll, absehen.
Die göttliche Natur, vorausgesetzt das Hauptwortals Metapher in der Rede von dem Menschen sowohl alsvon Gott, oder mit Einem Worte die „Uebernatur" in un-serem Sinne gibt sonach jene Allgemeinheit, die eben sowohlreal als formal ist, gerade wie dort, bey der Vernunft aufder einen Seite, und bey der Natur — Physis auf der an-dern, beyde Vorkommen. (S. 35.) Aber was gibt wohldie menschliche Natur oder die Natur des Menschenüberhaupt, abgetheilt in die geistige und physische oder, wieder Ethiker sagt, in die moralische und physische — sittlicheund sinnliche? Hier findet sich wohl nur die formale oderlogische Allgemeinheit wie dort bey dem Gegenstände, Ding,Objekte u. s. f. überhaupt. Und es findet sich dabey nocheine Schwierigkeit ein: denn z. B. da» Objekt (diesesWort) ist, obwohl unbestimmt, indem erst das Beywort,dieses oder jenes, die sachliche Bestimmung gibt, dochüberall keine Metapher: aber die Natur ist s) mit dem er-sten Beyworte wenigstens eine Art von Metapher, und K)mit dem andern Beyworte so eigentlich, daß schon dadurchdie sachliche oder nähere Bestimmung dieser Art auf der an-deren Seite gegeben wird, indem diese Natur offenbar aufdie Physis zurückgeht. Die „physische Natur" ist daher ei«
») Diese Mystik erschien übrigens im protestantischen Deutschlande— wie jene im katholischen. M. s. ,, Oeukwürdigkeiten betref-fend: den Gang der Wissenschaft und Aufklärung im südlichenDeutschland" S. 177—180. Sind diese Erscheinungen nichtdenkwürdig?